Süd-Malé-Atoll · Malediven
COMO Cocoa Island
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Suiten über dem Wasser, den alten Dhoni-Booten nachempfunden — klein, ruhig, ganz aufs Meer reduziert.
Magazin · Endless Summer
Drei Küsten für die stille Wintersonne — und die Häuser, die sie am schönsten machen: der Indische Ozean, die Karibik und die Andamanensee im Dezember.
Magazin·Wohin im Dezember
Der Dezember stellt eine einfache Frage: wohin, wenn es zuhause dunkel und kalt wird? Die Antwort ist bei uns keine Liste von hundert Zielen, sondern eine Handvoll Küsten, an denen jetzt genau das zusammenkommt, was man sucht — verlässliche Sonne, warmes Meer, ruhige See.
Wer im Dezember ans Meer will, in die Sonne, zum Baden, findet drei Regionen in ihrem Element: den Indischen Ozean, die Karibik und die Andamanensee Südostasiens. Drei Küsten, drei sehr verschiedene Stimmungen — und für jede die Häuser, die sie am schönsten machen.
Das ist kein Wohin-um-jeden-Preis, sondern der Strandatlas-Blick: nicht das lauteste Ziel, sondern das stillste, schönste. Drei Küsten für die Wintersonne — und wo man an ihnen wohnt.
Wenn eine Region im Dezember die Wintersonne verkörpert, dann diese. Auf den Malediven setzt sich die Trockenzeit durch — verlässliche Sonne, ruhiger werdende See, glasklare Lagunen, dazu Feiertage über dem Wasser. An Sri Lankas Südküste erwacht dieselbe Trockenzeit grün aus dem Monsun, mit den ersten Walen vor Mirissa. Beides liegt eine kurze Flugstunde auseinander und lässt sich verbinden.
Man muss es sich vorstellen: morgens die Stufen der Wasservilla hinab, und unter den Füßen gleitet ein Rochen durch die Lagune. Ein Boot vor Mirissa, ein dunkler Rücken, der durch die glatte See bricht, eine Fontäne — dann wieder nur Meer. Und abends Kerzenlicht auf der Sandbank, das Wasser ringsum warm und schwarz, über allem ein Himmel voller Sterne, wie man ihn zuhause im Dezember nie sieht.
Über dem Atlantik, in der Karibik, beginnt im Dezember die Trockenzeit. Der Passat weht stetig und mild, der Himmel klart auf ein tiefes Blau, das Meer legt sich ruhig zwischen die Inseln — von Antigua über St. Lucia bis St. Barth. Und vor dem großen Weihnachtsansturm sind die schönsten Strände noch fast leer.
Man geht barfuß über einen Strand, auf dem der eigene Abdruck der erste des Tages ist. Der Passat streicht durch die Palmen, das Wasser schimmert in einem Türkis, das keine Kamera je ganz einfängt, und von irgendwoher trägt der Wind ein paar Töne einer Steel Drum. Abends ein Rum, während die Sonne ins Meer sinkt, die Haut noch warm vom Tag — so schmeckt die Karibik, bevor der große Ansturm sie erreicht.
Noch eine Küste weiter, an der Andamanensee und im Golf von Thailand, setzt im Dezember die Trockenzeit ein. Die Regenmonate sind vorbei, die See beruhigt sich, und die Kalksteinfelsen von Krabi und Phang Nga stehen wieder klar im Licht. Warmes, ruhiges Meer, lange Tage — die südostasiatische Wintersonne.
Man gleitet in einem Longtailboot zwischen Kalksteinfelsen hindurch, die senkrecht aus dem türkisen Wasser steigen, überzogen von Dschungelgrün. Das Meer liegt warm und still, an einem verborgenen Strand ist kein Mensch, nur der Ruf eines Vogels aus dem Wald. Und wenn abends die Felsen sich schwarz gegen den letzten roten Himmel abzeichnen, versteht man, warum man so weit geflogen ist.
Wohin also im Dezember? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, welche Stimmung man sucht. Der Indische Ozean gibt die verlässlichste Sonne und das ruhigste Wasser; die Karibik den Passatwind und die leeren Strände vor dem Fest; Südostasien die dramatische Kulisse aus Fels und Meer.
Allen dreien gemein ist die Wintersonne — und dass man sie nicht in einer Bettenburg verbringen muss, sondern in einem Haus, das den Ort trägt. Genau die haben wir für jede Küste gesucht.