Magazin · Inspiration
Strandhotels für Paare
Zu zweit, wo es still bleibt — sechs ruhige Häuser nur für Erwachsene.
Magazin · Inspiration
Allein am Meer — und gern so. Sechs Strandhotels für alle, die allein reisen und es genießen: Häuser, in denen man niemandem etwas erklären muss und der Tag ganz einem selbst gehört.
Magazin·Strandurlaub allein
Man kommt allein an, und es ist genau so gewollt. Kein Abstimmen, wer welches Zimmer nimmt, keine Frage, was man zuerst unternimmt — man stellt den Koffer ab, tritt auf die Terrasse, und der ganze Tag liegt offen da, ganz für einen selbst. Man hat solche Reisen oft genug gemacht, um zu wissen, wie gut sie tun.
Das ist der eigentliche Luxus: der eigene Takt, den ganzen Tag lang. Man frühstückt, wann man wach wird, bleibt am Pool, solange man mag, oder zieht los — ohne Kompromiss, ohne Absprache, ohne dass jemand mitentscheidet. Was als Nächstes kommt, bestimmt allein die eigene Lust.
Und man schaut genauer hin. Man erkundet das Haus, den Weg hinunter zum Strand, das Dorf hinter den Hügeln — im eigenen Tempo, mit offenen Augen, weil nichts die Aufmerksamkeit teilt. Abends ein Tisch für einen, ein Buch daneben oder auch nicht, und man genießt die Stunde für sich, statt sie zu füllen.
Die richtigen Häuser machen das selbstverständlich: Sie heißen einen willkommen, ohne einen zu vereinnahmen, sind gut zum Alleine-Essen und liegen dort, wo es etwas zu entdecken gibt. Sechs Strandhotels für alle, die allein reisen — und sich genau darauf freuen.
La Residencia liegt am Rand von Deià, dem Künstlerdorf in der Tramuntana, zwischen Zitronengärten und Skulpturen. Allein ist man hier bestens aufgehoben: Man schlendert durch die Gassen und Galerien des Dorfs, kehrt zum Schwimmen in den Garten zurück und sitzt abends mit einem Glas Wein am Tisch — einsam wird es nie, dafür ist zu viel los, im besten Sinn.
Vila Joya steht auf einer kleinen Klippe über einem Strand an der Algarve, mit einem Restaurant, das seit Jahren zu den besten Portugals zählt. Allein zu reisen heißt hier: sich abends an einen Tisch mit Meerblick setzen und in Ruhe ein langes Menü genießen — das Alleine-Essen wird zum Höhepunkt, nicht zur Hürde. Tagsüber der Strand darunter, ein Buch, die Sonne.
Masseria Cervarolo ist ein altes apulisches Gut mit Trulli und Olivenhainen, ein paar Kilometer außerhalb von Ostuni, der weißen Stadt auf dem Hügel. Allein hat man hier alle Zeit: morgens durch die Haine, tagsüber am Pool zwischen alten Steinmauern, nachmittags in die Gassen von Ostuni. Langsame Tage, in denen man nichts muss und alles darf.
Minos Beach liegt auf einer kleinen Halbinsel bei Agios Nikolaos an der Ostküste Kretas — ein Kunst-Hotel mit Bungalows direkt am Wasser, Skulpturen zwischen den Gärten. Allein schwimmt man morgens vor der eigenen Terrasse, wandert nachmittags am Meer entlang in die kleine Hafenstadt und kehrt zum Sonnenuntergang zurück. Ein Ort, an dem das Alleinsein leicht fällt.
Haaïtza steht am Bassin d’Arcachon, dort, wo die größte Wanderdüne Europas ans Meer stößt und die Austernbänke beginnen. Allein leiht man sich ein Rad, fährt am Wasser entlang, isst mittags ein Dutzend Austern am Hafen und klettert zum Abend auf die Düne. Ein Haus für einen europäischen Solo-Ausflug, mit Salz in der Luft.
Maroma liegt an einem langen, weichen Strand der Riviera Maya, ein Belmond-Haus mit warmem, aufmerksamem Service. Gerade allein merkt man, wie gut das tut: Man wird umsorgt, ohne vereinnahmt zu werden, isst hervorragend und läuft den Strand ab, so weit man mag. Niemand fragt, warum man allein reist — weil man es sichtlich genießt.
Allen sechs gemeinsam: Man reist allein an und merkt schon am ersten Abend, dass genau das der Punkt war — ein Tag, an dem man niemandem etwas erklären muss, und ein Ort, der einen dabei gutheißt.