Süd-Malé-Atoll · Malediven
COMO Cocoa Island
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Suiten über dem Wasser, den Dhoni-Booten nachempfunden — im Februar spiegelt die Lagune den Himmel.
Magazin · Endless Summer
Drei Küsten auf dem Gipfel des Winters — und die Häuser, die sie am schönsten machen: der Indische Ozean, die Karibik und die Philippinen im Februar.
Magazin·Wohin im Februar
Der Februar ist der verlässlichste Monat der Winterflucht. Wo der Dezember die Saison öffnet und der Januar sie auf ihren Höhepunkt bringt, bringt der Februar die Gewissheit: die trockenste, ruhigste, sonnensicherste Zeit an den großen Winter-Sonne-Küsten. Die Frage bleibt dieselbe — wohin? —, aber die Antwort war nie so beständig.
Wer im Februar ans Meer will, in die Sonne, zum Baden, findet drei Regionen in Bestform: den Indischen Ozean, die Karibik und den weiten Archipel der Philippinen. Drei Küsten, drei sehr verschiedene Stimmungen — und für jede die Häuser, die sie am schönsten machen.
Das ist kein Wohin-um-jeden-Preis, sondern der Strandatlas-Blick: nicht das lauteste Ziel, sondern das stillste, schönste. Drei Küsten für die Wintersonne — und wo man an ihnen wohnt.
Keine Region ist im Februar verlässlicher als diese. Auf den Malediven erreicht die Trockenzeit ihr stilles Herz — der niederschlagsärmste Monat, spiegelglatte Lagunen, ein Meer voller Leben, von Mantarochen bis Walhaien. An Sri Lankas Südküste zieht dieselbe Trockenzeit ihre trockenste Bahn, und vor Mirissa erreicht die Blauwal-Saison ihren Gipfel. Beides liegt eine kurze Flugstunde auseinander.
Man muss es sich vorstellen: morgens die Stufen der Wasservilla hinab in eine Lagune, so still, dass sie den Himmel spiegelt. Ein Boot vor Mirissa im Morgengrauen, und aus der glatten See hebt sich der größte Rücken der Welt, eine Fontäne, hoch wie ein Haus — dann wieder nur Meer. Abends Kerzenlicht auf der Sandbank, das Wasser warm und schwarz, über allem der Südhimmel.
Über dem Atlantik steht die Karibik auf dem Höhepunkt ihrer Trockenzeit: Der Passat weht am stetigsten, der Himmel ist verlässlich blau, das Meer ruhig zwischen den Inseln. Und es ist Karnevalszeit — auf manchen Inseln füllt sich der Februar mit Musik, Farben und Umzügen, während die Strände abseits davon so still bleiben wie je.
Man geht barfuß über einen Strand, auf dem der eigene Abdruck der erste des Tages ist. Der Passat streicht durch die Palmen, das Wasser schimmert in einem Türkis, das keine Kamera je ganz einfängt, und von irgendwoher trägt der Wind ein paar Töne einer Steel Drum. Abends ein Rum, während die Sonne ins Meer sinkt, die Haut noch warm vom Tag.
Und im äußersten Osten, im weiten Archipel der Philippinen, steht die Trockenzeit auf ihrem Höhepunkt. Über siebentausend Inseln liegen jetzt unter verlässlicher Sonne — die Kalksteintürme von El Nido, die Lagunen von Palawan, die Wellen von Siargao. Es ist die beste Zeit, den vielleicht schönsten Inselstaat der Welt zu bereisen.
Man gleitet in einem Bangka-Boot durch eine Lagune, deren Wände senkrecht aus dem Wasser steigen, das Wasser darunter ein unwirkliches Jade. Ein verborgener Strand, nur durch eine Felsspalte erreichbar, kein Mensch außer der eigenen Handvoll. Und abends, an einem Feuer am Sand, der Klang einer Gitarre und ein Himmel, an dem mehr Sterne stehen, als man je gesehen hat — die Philippinen, wenn die Trockenzeit sie öffnet.
Wohin also im Februar? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, welche Stimmung man sucht. Der Indische Ozean gibt die größte Ruhe und die Wale; die Karibik den stetigen Passat und, wer will, den Karneval; die Philippinen die Lagunen, die Felsentürme und die Weite eines Archipels aus tausend Inseln.
Allen dreien gemein ist die Wintersonne in ihrer verlässlichsten Form — und dass man sie nicht in einer Bettenburg verbringen muss, sondern in einem Haus, das den Ort trägt. Genau die haben wir für jede Küste gesucht.