El Nido · Palawan · Philippinen
Cauayan Boutique Private Island
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Eine eigene Insel in der Bucht von Bacuit: Villen über dem Wasser, ein Riff vor der Tür, ganz auf Paare gestimmt.
Siargao · Philippinen
Die Geburtsstätte des Barfuß-Luxus auf Siargao: eine Handvoll Villen zwischen Pazifik und Mangrovenwald, all-inclusive und ohne Zeitplan — eine Insel, die einem den Takt überlässt.
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Der Weg endet nicht am Flughafen, er beginnt dort. Vom kleinen Flughafen im Norden Siargaos führt es in gemächlicher Fahrt über die Insel — an Reisfeldern, Palmenreihen und Dörfern vorbei, in einem jener bunten Jeepneys, die hier die Busse ersetzen. Dann ein Tor, unscheinbar, und dahinter beginnt etwas, das sich schwer erklären lässt: Ab hier braucht es keine Brieftasche mehr. Keine Rechnung wird unterschrieben, kein Preis genannt. Was man möchte — ein Getränk, eine Massage, ein Boot hinaus —, sagt man, und es geschieht. Selbst Sonnenhut und Strandtasche liegen schon bereit; mitbringen muss man wenig mehr als ein Paar Sandalen, und auch die legt man bald ab.
Man streift die Schuhe ab, und mit ihnen fällt der Rest. Der Boden ist Sand und geglätteter Holzsteg, die Dächer sind aus Palmwedeln, und zwischen ihnen hängen offene Nester und schwebende Tagesbetten, als hätte jemand die Schwerkraft ein wenig gelockert. Das Personal kennt den Namen schon, bald auch das Lieblingsgetränk. Es gibt keinen Zeitplan, keine feste Ordnung des Tages — nur die Einladung, sich eine eigene zu schaffen. Man darf in die Küche gehen und schauen, was kocht; man darf sich hinter der Bar selbst bedienen. Freiheit, auf die eigene Art. Und weil niemand einen Zeitplan vorgibt, dehnt sich schon der erste Nachmittag, als hätte der Tag mehr Stunden als anderswo.
Die erste Villa öffnet sich hinter Glaswänden, die nichts verstellen: auf der einen Seite der Pazifik hinter einem weißen Strand, auf der anderen ein Wald aus Mangroven, der kein Ende zu nehmen scheint. Zwischen diesen beiden Welten liegt das Haus, zwei Hände voll Villen, mehr nicht, und schon in den ersten Stunden stellt sich jenes Gefühl ein, das sich nur schwer in Worte fassen lässt: dass man nicht in einem Hotel angekommen ist, sondern in einem Zustand. Barfuß, ohne Uhr, ohne Termin — man ist da, ehe man es begreift.
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Nay Palad liegt an der südöstlichen Spitze von Siargao, jener Insel im äußersten Osten der Philippinen, die als Surf-Hauptstadt des Landes gilt. Draußen, wo das Meer über einem der tiefsten Gräben der Erde steht, bricht bei Cloud 9 eine der berühmtesten Wellen der Welt, ein rechter Tunnel, um den sich die halbe Surfszene Südostasiens versammelt. Doch das Haus hält bewusst Abstand: ein gutes Stück südlich der Hotspots und ihres Trubels, an einer kaum erschlossenen Küste, an der ein paar selten gerittene Wellen für sich bleiben. Hierher verirrt sich kein Tagesausflug; wer ankommt, will bleiben.
Das Besondere ist die Lage zwischen zwei Wasserwelten. Auf der einen Seite blickt das Dorf aus Villen über eine stille, private Bucht auf den offenen Pazifik. Auf der anderen breitet sich ein weiter, uralter Mangrovenwald aus, ein Labyrinth aus Wasserläufen und Heimat scheuer Vögel und Reptilien, das man im Kajak durchgleiten kann. Ringsum liegt eine Insel, die mehr birgt, als ein Aufenthalt fasst: verborgene Buchten, Becken, die das Meer bei Ebbe freigibt, Wege durch den Dschungel. Vor der Küste locken Tiefsee-Angeln und Riffe zum Schnorcheln, dazu abgelegene Buchten, die kein Reiseführer kennt. Über allem liegt eine Haltung: Die Stiftung des Eigentümers fördert Projekte der Region, und man spürt, dass hier jemand nicht nur ein Hotel gebaut, sondern einen Ort bewahrt hat. Kein Strandclub-Betrieb, keine Nachbarn — nur Ozean auf der einen, Wald auf der anderen Seite.
Es sind wenige, und diese Kargheit ist Programm. In ihnen verbindet sich philippinisches Handwerk mit einer Formensprache, die man sonst aus Designmagazinen kennt. Palmgedeckte Dächer, Glaswände, die den Blick auf Meer oder Mangroven öffnen, Regenduschen hinter Palmblättern, halboffene Bäder, handgewebte Möbel und schwebende Tagesbetten über Garten oder Wasser. Vor den Glaswänden wechseln die Geräusche mit der Tageszeit: früh die nahe Brandung, spät das Zirpen aus dem Mangrovenwald. Technik tritt bewusst zurück, damit Platz bleibt für den Ort und die Menschen. Und überall diese kleinen Überraschungen, die das Haus zum Spielplatz für Erwachsene machen: offene Nester, die von den Palmen hängen, ein weites Sofa, das der See zugewandt ist, ein verstecktes Dachbett, das man über eine Leiter erklimmt. Nichts davon wirkt inszeniert; es lädt zum Ausprobieren, nicht zum Bestaunen.
Die Deluxe-Villen liegen zum Ozean, mit weiten Wohnräumen und eigenem Zugang zum Strand. Über ihnen steht die größte, eine ganze Residenz mit eigenem Pool, einer erhöhten Baumhaus-Lounge und Pavillons zum Essen im Freien — Platz für Familien und größere Runden. Warmes Holz, geschwungene Linien, viel Handarbeit: „rustikal und luxuriös zugleich", wie ein Gast es einmal beschrieb. Zu jedem Aufenthalt gehört ein persönlicher Butler, der nicht bedient, sondern vorausdenkt, und selbst die Wäsche kehrt ungefragt gewaschen zurück. Kinder sind willkommen, Paare erst recht — ein Haus, das für den Rückzug zu zweit ebenso gemacht ist wie für die große Familienreise.
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Der Tag hat hier keine feste Gestalt; man gibt sie ihm selbst. Vielleicht beginnt er mit Yoga im Baumhaus oder in der Mangroven-Pagode, über dem Wasser, während die Insel noch still ist. Vielleicht mit einem Kaffee auf einem Tagesbett, das über dem Sand schwebt. Und dann teilt sich, wie überall, der Tag in Bewegung und Ruhe — nur dass beide hier ungewöhnliche Formen annehmen.
Wer aufs Wasser will, hat die Wahl. Ein Boot setzt einen samt Surflehrer an abgelegenen Riffen ab, die kaum jemand kennt, weit weg vom Gedränge von Cloud 9. Ein ganzer Küstenstrich voller Wellen liegt in Reichweite, viele davon menschenleer, weil sie den Surfcamps der Stadt zu fern sind. Ein Kajak führt in das Mangrovenlabyrinth, wo das Licht grün wird und die Stille vollständig. Die ruhige Bucht taugt zum Wasserski, zum Wakeboard, für all das Schnelle, das anderswo verboten scheint. Oder man paddelt hinaus zur See-Pagode, einer mächtigen, reetgedeckten Plattform weit draußen vor dem Strand, die als Ausgangspunkt zum Schnorcheln dient und, wenn man will, so mit Vorräten bestückt ist, dass man gar nicht zurückwill. Ein anderes Boot zieht zu den kleinen Inseln davor, dazu ein Eiland, das man bei Ebbe zu Fuß erreicht, dabei ein Mittagstisch, irgendwo im Sand, wo eben keiner sonst ist. Und wer die Insel als Ganzes sehen will, umrundet sie an einem gemächlichen Tag — vorbei an Höhlen, an einem verschlafenen Fischerdorf, an Stränden, die keinen Namen tragen. Für Familien versteckt das Team schon einmal eine Schatzsuche im Grün.
Wer bleibt, findet das Spa: eine Handvoll reetgedeckter Hütten, in den Wald gesetzt wie ein Dorf aus einem Märchen, nachts von Licht durchschienen, verbunden durch schwebende Stege. Eine Hilot-Massage nach alter philippinischer Kunst gehört zu jedem Tag, sie ist im Preis enthalten wie fast alles hier, ebenso das Bad mit Blüten zu zweit. Dazu Hängematten über der Brandung, ein Fitnessraum für die Disziplinierten, Meditation für die anderen. Wer mag, verbringt einen halben Tag, ohne den Sand unter den Füßen zu wechseln. Und wenn der Himmel über Siargao Feuer fängt, wartet der Abend oft als Überraschung: ein Dinner am Strand, das gestern noch woanders stand, ein Feuer im Sand, geröstete Marshmallows, darüber ein Nachthimmel, an dem die Sterne so nah stehen, dass man nach ihnen greifen möchte.
Das Essen ist hier kein Programmpunkt, sondern ein roter Faden — und es ist, im wahrsten Sinne, alles inbegriffen. Es gibt keine festen Karten. Die Küche überrascht, Tag für Tag, mit dem, was Meer und Land hergeben: was die Fischer bringen, dazu Gemüse und Kräuter aus den Gärten der Umgebung, nationale Gerichte, neu gedacht, ein Spiel zwischen Ost und West. Cocktails, Bier und Weine nach Wahl gehören dazu, ohne dass jemand mitzählt. Manches entsteht spontan, vieles nach dem, was man sich wünscht; selten hatte ein Haus auf Siargao eine so gefeierte Küche. Dass vieles von den Höfen und Booten der Nachbarschaft kommt, ist kein Zufall: Das Haus will Teil der Insel sein, kein Fremdkörper auf ihr.
Und wie das Essen wandert auch der Ort. Ein Familientisch voller asiatischer Aromen zur Mittagszeit. Ein Picknick im Sand nach der Morgensession auf dem Brett. Ein Menü unter Sternen zur romantischen Stunde, ein Dinner in der eigenen Villa, wenn einem nach nichts als Stille ist. Wer selbst Hand anlegen will, lernt in einer Kochstunde, was die Insel auf den Teller bringt; wer gar nichts will, lässt es sich bringen, wohin auch immer. Die Freiheit reicht bis in die Küche, und am Ende steht keine Rechnung. Es ist ein Haus, das das Wort „inklusive" ernster nimmt als die meisten.
Nay Palad gilt als die Geburtsstätte des Barfuß-Luxus, und es trägt den Titel zu Recht: eine Handvoll Villen, ein Service, den die Gäste wie eine Familie beschreiben, eine Küche von Rang und die seltene Freiheit, an nichts denken zu müssen — nicht an Rechnungen, nicht an Termine, nicht einmal an Schuhe. Es zählt zu den Adressen, die man auf Siargao zuerst nennt, und wer das Aman-Gefühl der Philippinen sucht, ohne dessen Preisschild zur Schau zu tragen, findet es hier, leiser und eigenwilliger. Man reist nicht hierher, um gesehen zu werden, sondern um zu verschwinden — für ein paar Tage ohne Uhr, ohne Rechnung, ohne Publikum.
Ehrlich gehört dazu: Der weiße Sand der Bucht ist schöner anzusehen als zum stundenlangen Baden gemacht — das Wasser bleibt flach, ein Bad gelingt am ehesten bei Flut. Doch das Meer erlebt man hier ohnehin anders: draußen an der See-Pagode, im Kajak durch die Mangroven, vom Boot aus über den Riffen. Und die tiefe Ruhe des Hauses ist Absicht, nicht Zufall — wer das Treiben einer belebten Strandbar sucht, findet es hier bewusst nicht. Wer aber das Gegenteil sucht — eine Insel, die einem den Takt überlässt —, findet auf Siargao keinen stimmigeren Ort.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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