El Nido · Palawan · Philippinen
Lagen Island
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Das Eco-Sanctuary der El Nido Resorts — eine Bucht zwischen Dschungel und stiller Lagune, im November in sattestem Grün.
Magazin · Momentaufnahme
Der unterschätzteste Monat des Jahres: Der Amihan kehrt zurück, die See beruhigt sich, das Grün steht noch satt — und die Boote sind längst nicht voll.
Magazin·Philippinen im November
Der November ist auf Palawan der Monat des Übergangs — und genau darin liegt sein Reiz. Der Habagat, der Regen und Wind gebracht hat, verabschiedet sich; der Amihan übernimmt, und mit ihm kehren die trockene Luft und die ruhige See zurück. Zur Monatsmitte hin ist es meist schon verlässlich, zum Ende hin oft schlicht großartig.
Was diesen Monat besonders macht, ist die Lücke, die er lässt. Das Wetter ist wieder gut, doch die Hochsaison hat noch nicht eingesetzt: Die Lagunen sind weniger befahren, die Preise noch nicht oben, und die Häuser, die im Februar ausgebucht sind, haben jetzt offene Türen. Wer frei planen kann, findet hier den besten Ausgleich aus Wetter, Ruhe und Preis.
Diese Momentaufnahme hält den philippinischen November fest, wie er sich anfühlt — und zeigt drei Häuser, vom Eco-Sanctuary in der Bucht von Bacuit über ein winziges Versteck auf Bohol bis zum Barfuß-Luxus auf Siargao.
Das philippinische Jahr wird von zwei Winden geteilt. Von Juni bis Oktober bringt der Habagat den Regen; ab November übernimmt der Amihan mit trockener Luft und ruhiger See. Der November liegt genau auf dieser Schwelle: Die erste Hälfte kann noch wechselhaft sein, doch spätestens zur Mitte klart es auf, und die Bootstouren laufen wieder verlässlich.
Für Palawan ist das eine gute Nachricht, denn die Insel liegt ohnehin weitgehend außerhalb des Taifun-Gürtels — ein stiller Vorzug, der die zurückkehrende Trockenzeit zusätzlich verlässlich macht. Wann welche Insel ihre beste Zeit hat, steht ausführlich in unserem Reisezeit-Artikel für die Philippinen.
Ein ehrliches Wort gehört dazu: Der frühe November ist ein Übergang, kein Versprechen. Es kann noch schauern, die See kann noch einmal aufkommen, und ein Boot kann sich verschieben. Wer mit etwas Puffer plant und den Aufenthalt nicht auf zwei Nächte legt, nimmt der Sache jede Hektik — und wird für die Gelassenheit reich belohnt.
Der November hat etwas, das dem Februar fehlt: Er trägt noch das Grün der Regenmonate. Der Dschungel steht dicht und satt, die Wasserfälle im Inneren führen Wasser, und die Inseln wirken üppiger, als sie es am Ende der trockenen Monate je sind. Wer die Kulisse liebt, findet sie jetzt in ihrer vollsten Form.
Dazu kommt die Ruhe. Wo im Hochwinter die Tagesboote in Reihe liegen, hat man die Lagunen im November oft für sich; die Strände sind leer, die Wege frei. Es ist die Zeit, in der sich ein Ort noch wie eine Entdeckung anfühlt und nicht wie ein Ziel, das alle ansteuern.
Und im Osten sieht die Rechnung ohnehin anders aus: Auf Siargao endet im November die große Surf-Saison, in der die Wellen von Cloud 9 ihre Kraft aus den Swells des Habagat ziehen. Wer die Bretter sucht, kommt gerade jetzt — während Palawan sich still in die Trockenzeit legt. Ein Archipel, zwei Kalender, ein Monat.
Am Abend zeigt sich, warum viele diesen Monat für den schönsten halten. Die Luft ist klar gewaschen, die Sonnenuntergänge stehen in Purpur und Kupfer über der Bucht, und wenn es dunkel wird, hat man den Sternenhimmel so gut wie für sich allein.