Strandatlas
Pressebild — The Houben über der Kantiang Bay

Kantiang Bay · Koh Lanta · Thailand

The Houben

Ein kleines Adults-only-Designhaus auf einer Klippe über der Andamansee, im stillen Süden von Koh Lanta – fünfzehn Zimmer, ein roter, randloser Pool und Sonnenuntergänge, für die man im Zimmer bleibt.

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Ankommen

Der Süden von Koh Lanta wird mit jedem Kilometer stiller. Die Straße schraubt sich durch dichten Dschungel über Hügel, vorbei an kleinen Dörfern und Buchten, bis sie hoch über der Kantiang Bay endet — dort, wo ein schmales Haus sich an die Klippe schmiegt, die Andamansee weit darunter.

Man wird ohne Aufhebens empfangen, fast wie bei Freunden; das Haus ist klein, kaum fünfzehn Zimmer, und das spürt man sofort. Es riecht nach warmem Holz und Frangipani, irgendwo plätschert Wasser, und vom ersten Moment an ist da dieser Blick: das Meer, das sich bis zum Horizont dehnt, die Hügel, die grün ins Wasser fallen.

Das Herzstück liegt offen vor einem — ein Pool, dessen Wasser in tiefem Rot schimmert und scheinbar randlos in die See übergeht. Daneben Liegen, eine Bar, der gedeckte Schatten des Restaurants, alles auf das eine ausgerichtet, was hier zählt: die Weite.

Das Zimmer ist hell und ruhig, klare Linien, moderne Kunst an den Wänden, ein Balkon, von dem aus man direkt aufs Wasser sieht. Man stellt das Gepäck ab, tritt hinaus, und merkt, wie der Tag sich entschleunigt — hier oben gibt es keine Eile, nur Licht, Wind und das ferne Rauschen der Brandung.

Den Strand sieht man von hier oben, aber man steht nicht darauf; er liegt ein paar Minuten den Hügel hinab. Das ist die Abmachung dieses Hauses: nicht die Füße im Sand, sondern der erhöhte Blick — und abends ein Sonnenuntergang, der die ganze Bucht in Gold taucht und für den man jeden anderen Plan fallen lässt.

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Pressebild — der rote Pool über der Bucht
Das Markenzeichen des Hauses: ein tiefrot schimmernder Pool, der randlos in die Andamansee überzugehen scheint.
Lage, Umgebung & Atmosphäre

Im stillen Süden von Koh Lanta

The Houben liegt im äußersten Süden von Koh Lanta, hoch über der Kantiang Bay, an einer Klippe über der Andamansee. Es ist der ruhigere, ursprünglichere Teil der Insel: weniger Trubel als im Norden, dafür Dschungel, kleine Buchten und der nahe Mu-Ko-Lanta-Nationalpark. Bis zum Fährhafen und in den belebteren Norden ist es eine gute Weile Fahrt.

Ein Wort der Ehrlichkeit: Dies ist ein Klippenhaus, kein Strandhotel. Der Sandstrand von Kantiang liegt ein paar Gehminuten den Hügel hinab, gut erreichbar, aber eben nicht vor der Tür. Wer morgens aus dem Bett direkt in den Sand will, ist hier falsch; wer den erhöhten Blick und die Ruhe sucht, genau richtig.

Das Haus ist klein und adults-only, gemacht für Paare und Ruhesuchende. Die Andamanküste zeigt sich von November bis April von ihrer besten Seite — ruhige See, klare Sicht; im Südwestmonsun von Mai bis Oktober wird das Meer rauer und grüner.

Kantiang Bay selbst ist eine kleine, von Hügeln gefasste Bucht; unten am Strand reihen sich ein paar entspannte Lokale und Bars, oben thront das Haus über allem. Der Süden Koh Lantas ist dünn besiedelt und grün — wer Ruhe und Natur sucht, ist hier richtig; wer Trubel und kurze Wege zum Flughafen braucht, weniger.

Wohnen

Fünfzehn Zimmer mit Meerblick

Die fünfzehn Zimmer und Suiten sind zeitgenössisch und zurückhaltend gestaltet: hohe Decken, klare Linien, moderne Kunst, große Fenster und ein eigener Balkon, von dem aus man auf die Andamansee blickt. Jedes ist auf das Meer hin ausgerichtet — der Ausblick ist hier das eigentliche Möbelstück.

Wer mehr will, nimmt eine der größeren Kategorien mit Whirlpool — innen oder als Außenwanne auf der Terrasse, über der Bucht. Die Ausstattung ist wohnlich und unangestrengt luxuriös, ohne Prunk, ganz im Sinne eines Hauses, das auf Ruhe statt auf Effekt setzt.

Das verbindende Element ist der rote Pool, der sich leuchtend ins Grün der Hänge und ins Blau des Meeres schiebt — das Bild, das von diesem Haus bleibt.

Vieles spielt sich ohnehin draußen ab: auf dem Balkon über der Bucht, am roten Pool, im Schatten des Restaurants an der Kante. Die Zimmer sind Rückzug, nicht Bühne — man kommt zum Schlafen herein und tritt zum Leben wieder hinaus, dorthin, wo das Meer liegt.

Weil nur Erwachsene hier wohnen, ist es abends still; vom Balkon aus sieht man die Sonne in die Andamansee sinken, und mehr Programm braucht der Tag nicht.

Pressebild — Zimmer mit Balkon über der See
Pressebild — Kantiang Bay von oben

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Tagesrhythmus

Tage über der Bucht

Der Morgen beginnt mit dem Frühstück über dem Wasser, während die Sonne die Hügel wärmt und unten in der Bucht die ersten Longtailboote ausfahren. Wer ans Meer will, nimmt den kurzen Weg den Hügel hinab zum Strand von Kantiang — feiner Sand, ruhiges Wasser, ein paar entspannte Strandlokale.

Der Tag bietet das ganze Koh Lanta: eine Bootstour zu vorgelagerten Riffen und Inseln, Schnorcheln und Tauchen im klaren Andamanwasser, eine Wanderung durch den Dschungel des Nationalparks im Süden zu einem Leuchtturm und stillen Buchten. Oder schlicht: der rote Pool, eine Liege, ein Buch.

Im Dorf unten, wenige Gehminuten entfernt, kocht das echte Thailand — Garküchen, kleine Lokale, der Duft von Curry und gegrilltem Fisch. Es ist ein leichtes Hin und Her zwischen dem stillen Haus oben und dem lebendigen Leben unten, ganz wie man mag.

Doch der eigentliche Höhepunkt kommt am Abend. Dann versammelt sich alles für den Sonnenuntergang, das Licht wird weich und rot wie der Pool, und auf der Klippe wird ein Tisch für ein Menü gedeckt, das mit der Sonne zu Ende geht. Frischer Fisch, ein Glas Wein, das Meer, das langsam dunkel wird — mehr braucht ein Abend hier nicht.

Pressebild — Sonnenuntergang über der Andamansee
Abend für Abend versammelt sich das Haus für den Sonnenuntergang; ein eigens gedeckter Tisch macht ihn zum Menü.
Kulinarik

Fisch, Feuer und Sonnenuntergang

Gegessen wird auf der Klippe, mit der Andamansee als Gegenüber. Die Küche ist thailändisch und legt den Schwerpunkt auf Meeresfrüchte — frischer Fisch, von den Booten der lokalen Seenomaden, dazu Reis aus einem Dorf in der Nähe und Gemüse aus der Region.

Der Höhepunkt ist das Sonnenuntergangs-Menü: ein eigens gedeckter Tisch, von dem aus man die Sonne ins Meer sinken sieht, Gang für Gang, während das Licht durch alle Farben geht. Es ist die Art von Abend, die man nicht plant, sondern erlebt.

Das Haus ist klein genug, dass die Küche auf Wünsche eingeht und jeder Gast mit Namen bekannt ist. Keine große Bühne, sondern sorgfältiges, frisches Essen an einem der schönsten Plätze der Insel.

Tagsüber ist die Bar am roten Pool der Mittelpunkt — ein kühles Getränk, der Blick über die Bucht, das ferne Rauschen der Brandung. Abends rückt das Restaurant an der Klippe in den Vordergrund, und weil das Haus so klein ist, fühlt sich jedes Essen eher nach Gastfreundschaft an als nach Betrieb.

Reservieren muss man kaum etwas; bei fünfzehn Zimmern weiß die Küche ohnehin, wer am Abend an der Klippe sitzt.

Fazit

Für wen dieses Haus gemacht ist

The Houben ist für Paare und Ruhesuchende, die den erhöhten Blick dem Sand vor der Tür vorziehen: für alle, die ein kleines, persönliches Haus mit Charakter suchen, im stillen Süden einer Insel, die im Norden lauter wird. Für Gestaltungsfreunde, für Genießer langer Sonnenuntergänge.

Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Dies ist ein Klippenhaus mit nur fünfzehn Zimmern, der Strand liegt ein paar Minuten den Hügel hinab, und der Süden von Koh Lanta ist abgelegen. Wer einen großen Resort-Strand, viel Auswahl und kurze Wege braucht, ist anderswo besser aufgehoben.

Am schönsten ist die trockene Andaman-Saison von November bis April. Wer dann kommt, bekommt ein Haus, das wenig will und viel gibt: einen roten Pool über dem Meer, fünfzehn stille Zimmer und Abend für Abend einen Sonnenuntergang, der die ganze Bucht vergoldet.

Im Überblick

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