Ixtapa · Guerrero · Mexiko
Cala de Mar Resort & Spa
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Weiter nördlich am Pazifik: ein Klippenrefugium über dem Meer, jede Suite mit eigenem Pool — poliert, wo Terrestre roh ist.
Puerto Escondido · Oaxaca · Mexiko
Ein solarbetriebenes Refugium aus Lehm, Ziegel und Beton an der wilden Küste von Oaxaca — zwischen Sierra Madre und Pazifik, vollständig vom Netz getrennt und ganz auf den Lauf der Sonne gestimmt.
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Zuerst der Staub. Die Piste hinter Puerto Escondido ist löchrig und rot, der Transfer wiegt sich durch die Schlaglöcher hinaus an die wilde Küste von Oaxaca, und draußen rückt der Dschungel immer näher an die Straße — bis dahinter zum ersten Mal der Pazifik aufblitzt. Das Entschleunigen beginnt nicht im Zimmer, sondern schon hier, auf diesen letzten holprigen Kilometern.
Dann, zwischen dem Grün, die ersten Wände: handgeformter Lehmziegel und roher Beton, erdig und wuchtig, als wären sie aus dem Hügel selbst gewachsen — und zugleich seltsam überirdisch, als seien sie eben erst gelandet. Es ist der Bau des Architekten Alberto Kalach, für die Hoteliers von Grupo Habita aus den Grundstoffen der Gegend geformt: Erde, Wasser, Feuer, Luft.
Kein Tresen, der sich aufdrängt, kein Bildschirm, kaum ein Signal. Das Telefon verliert seinen Sinn, und an seine Stelle tritt der Stand der Sonne. Luxus heißt hier Reduktion: vollständig vom Netz getrennt, allein mit Sonnenkraft betrieben, mit kleinstem Fußabdruck.
In der Villa dann der ganze Raum — ein Garten zu ebener Erde, ein Bad unter freiem Himmel, oben eine Dachterrasse mit eigenem Pool, in dem sich der Abendhimmel spiegelt. Vieles ist nach außen offen; die Grenze zwischen drinnen und draußen verschwimmt im warmen Wind.
Und immer, leise im Hintergrund, die Brandung. Der Strand von Punta Pájaros liegt einen Steinwurf entfernt, mit einem schlichten hölzernen Strandclub, Liegen vor dem offenen Pazifik. Wer hierherkommt, sucht kein poliertes Hotel, sondern genau das: rohes Design, Stille und einen der schönsten Küstenabschnitte Mexikos.
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Puerto Escondido war einmal ein verschlafenes Fischerdorf mit einer legendären Welle; heute ist die Küste westlich des Orts, rund um Punta Pájaros, ein kleines Mekka des Designs geworden — seit Bosco Sodis von Tadao Ando entworfenes Casa Wabi den Anfang machte. Terrestre liegt mittendrin und doch ganz für sich.
Ringsum: Dschungel, Hügel der Sierra Madre, der offene Pazifik. Vom Haus reicht der Blick über See, Wald und Berge zugleich. Es ist eine raue, kraftvolle Landschaft, kein gezähmter Resortgarten — und das Haus stellt sich bewusst in ihren Dienst.
Ein ehrliches Wort: Terrestre ist abgelegen, die Anfahrt rumpelig, und den Strand erreicht man über den eigenen Strandclub, nicht von der Zimmertür aus. Wer Abgeschiedenheit, Design und Natur sucht, gewinnt dafür einen Ort von seltener Eigenart; wer den klassischen Strandurlaub will, eher nicht.
Dafür ist die Umgebung reich: die berühmten Wellen von Zicatela, die Lagune von Manialtepec mit ihrem nächtlichen Biolumineszenz-Leuchten, kleine Buchten und Märkte. Wer den Ort erkundet, findet ein Oaxaca jenseits der Klischees — ursprünglich, künstlerisch, der Erde und dem Meer zugewandt.
Die Villen sind aus dem gebaut, was die Region hergibt: handgeformter weißer Lehmziegel aus Puebla, Beton, Holz. Die Räume sind kühl und schlicht, viele Wände offen zur Luft, sodass Wind und Licht hindurchziehen. Es ist eine Architektur, die nicht dekoriert, sondern rahmt.
Jede Villa staffelt sich über mehrere Ebenen, vom Patio bis zur Dachterrasse, die meisten mit privatem Pool über den Wipfeln. Dazu im Haus ein offenes Restaurant, ein kreisrunder Gemeinschaftspool, eine lange Bahn zum Schwimmen und ein eigenwilliges, sechseckiges Spa mit kühlem Tauchbecken.
Das Design ist mehrfach ausgezeichnet, doch es trägt das nicht zur Schau. Terrestre wirkt eher wie ein Bauwerk aus einer anderen Zeit — oder von einem anderen Stern — als wie ein Hotel, und genau darin liegt sein Reiz.
Bemerkenswert ist die Kühle im Inneren: Der schwere Lehm hält die Hitze draußen, schattige Höfe und offene Durchgänge fangen jeden Lufthauch, und nachts wird es still und angenehm frisch. Hier wurde mit dem Klima gebaut, nicht gegen es — ein Komfort, der ganz ohne Klimaanlage auskommt.
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Das Licht kommt früh und ohne Eile. Ein erster Sprung in den Dachpool, das Wasser noch kühl von der Nacht; unten im offenen Restaurant sammeln sich der Duft von Kaffee und das Knistern des Feuers, während die Hitze langsam aus dem Tal steigt. Keine Uhr gibt den Takt vor, nur die Sonne.
Mittags zieht es hinunter ans Wasser. Eine Liege im Schatten des Strandclubs, der Sand heiß unter den Füßen, die Brandung laut und kräftig — hier wird mit Respekt geschwommen und vor allem gestaunt. Wer den Schatten sucht, findet ihn im sechseckigen Spa, wo ein kühles Tauchbecken die Mittagsglut aus dem Körper zieht.
Am Nachmittag dehnt sich die Zeit. Eine lange Bahn im Pool, ein Buch im Wind, vielleicht der kurze Weg zum benachbarten Casa Wabi, wo Tadao Andos Beton zwischen die Dünen gesetzt ist. Je weniger man von der Stunde verlangt, desto weiter wird sie.
Dann der Abend. Wenn die Solarlichter über dem Bau zu glimmen beginnen und der letzte Schimmer vom Meer weicht, gehört der Himmel den Sternen — ungefiltert, fern jeder Stadt. Es ist der Moment, in dem spürbar wird, wie viel Dunkelheit moderne Häuser sonst verdrängen, und wie schön es ist, sie zuzulassen.
Gekocht wird offen und produktnah: Das Restaurant setzt auf lokale Zutaten und das Feuer, in einem luftigen Raum ohne Wände, der ganz auf die Umgebung hin ausgerichtet ist. Es ist keine große Show, sondern eine Küche, die zur reduzierten Haltung des Hauses passt.
Dazu Mezcal aus Oaxaca, der Heimat dieses rauchigen Agavenbrands, und Gerichte, die den Tag begleiten statt ihn zu unterbrechen. Man isst, wie man hier wohnt — unkompliziert, regional, im Einklang mit dem Ort.
Auch Oaxacas große Küchentradition ist nicht weit: Moles, Tlayudas und der Rauch des Mezcal prägen die Region, und das Haus bezieht von ihr, was es kann. So bleibt der Teller, wie das ganze Refugium, fest mit seinem Ort verbunden.
Terrestre ist für Reisende, die das Rohe und Reduzierte suchen — Architektur als Erlebnis, Natur statt Programm, Stille statt Animation. Für Designliebhaber, Paare und Alleinreisende, die das Telefon gern weglegen und einen der eigenwilligsten Bauten der mexikanischen Küste bewohnen wollen. Es ist ein Ort, der mehr verlangt und mehr zurückgibt als das gewohnte Hotel.
Wer Strandservice, Komfort auf Knopfdruck und kurze Wege braucht, ist anderswo besser aufgehoben. Wer aber das Abgeschiedene, das Elementare und das Außergewöhnliche schätzt, findet an der Küste von Oaxaca ein Haus, das sich mit keinem anderen vergleichen lässt.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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