Soufrière · St. Lucia · Karibik
Jade Mountain
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Gleich über Soufrière, mit demselben Piton-Blick: offene Sanctuaries ohne vierte Wand, hoch über dem Meer.
Soufrière · St. Lucia · Karibik
Ein altes Zuckergut am weißen Sand, eingefasst von zwei vulkanischen Türmen — St. Lucias Pitons stehen links und rechts, und dazwischen fällt der Regenwald bis ans Meer.
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Die Straße windet sich über die grünen Hügel der Westküste St. Lucias, an Bananenstauden und kleinen Dörfern vorbei, hinab in Richtung des Fischerorts Soufrière. Dann, an einer Biegung, geben die Bäume den Blick frei, und man hält unwillkürlich den Atem an: Aus dem Meer steigen zwei Berge, steil und spitz und bewaldet, wie die Zähne eines alten Vulkans — die Pitons, die Wahrzeichen der Insel.
Die Straße fällt weiter ab, der Regenwald rückt näher, und schließlich öffnet sich genau dort, in der Kerbe zwischen den beiden Gipfeln, eine Bucht aus weißem Sand. Hier liegt das Haus. Keine große Geste empfängt einen, nur eine Hand, die hinüber zu den beiden Türmen weist — viel mehr Begrüßung braucht dieser Ort nicht, denn die Kulisse spricht für sich.
Auf dem Weg ins Zimmer kommt man an den Resten einer alten Zuckermühle vorbei, die das Gut einst trug; Mauern und Räder aus dem achtzehnten Jahrhundert stehen heute zwischen Hibiskus und Frangipani. Über den steilen Hang verteilen sich Villen und Cottages, und in der Luft liegt ein Geruch, den man so nur hier kennt: Salz, Jasmin und ein Hauch Muskat. Von irgendwoher ruft ein Papagei.
Die eigene Villa ist hell und luftig, im Stil der alten Pflanzerhäuser: ein Himmelbett, viel Weiß, Türen, die sich ganz öffnen lassen, ein kleiner Pool an der Kante der Terrasse. Im Wasser spiegelt sich, wenn man sich hineingleiten lässt, einer der beiden Gipfel kopfüber. Draußen duscht man unter freiem Himmel, das Grün zum Greifen nah.
Spätestens jetzt versteht man, wo man gelandet ist: in einem Tal mit einem Berg zur Linken und einem zur Rechten, dem Meer voraus und dem Regenwald im Rücken. Die Welt schrumpft auf diese eine Bucht zusammen — und das ist genug.
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Sugar Beach liegt zwischen Gros Piton und Petit Piton, den vulkanischen Zwillingsgipfeln St. Lucias, die als Welterbe geschützt sind, nahe dem Fischerort Soufrière an der Karibikküste. Über hundert Morgen Regenwald fallen hier bis an eine Bucht aus weißem Sand; vor der Küste liegt ein Meeresschutzgebiet, hinter dem Haus steigt der Wald. Das Gut war einst eine Zuckerplantage, deren Mühle bis heute zwischen den Gärten steht.
Ein Wort der Ehrlichkeit: Das Haus klettert einen steilen Hang hinauf. Die meisten Villen liegen hoch über dem Strand, und man ist auf die kleinen Buggys angewiesen, die einen hinauf- und hinunterbringen — wer von den oberen Häusern zu Fuß zum Wasser will, hat einen ordentlichen Anstieg vor sich. Wer den Sand flach vor der Tür braucht, wählt einen der Strandbungalows; alle anderen fahren. Und es ist ein großes, weitläufiges Haus, durch den Wald verteilt — privat, aber kein kleines Versteck.
Wer auf ruhige See und helle Tage setzt, kommt zwischen Dezember und April; die feuchteren Monate sind grüner und lebendiger, aber unbeständiger. Was den Ort ausmacht, ist diese Wucht der Landschaft: zwei Berge wie ein Tor, der Regenwald voller Papageien, das Welterbe rundum — und mittendrin ein Stück Plantagengeschichte.
Gewohnt wird im Stil der alten Pflanzerhäuser — hell, weiß, luftig, mit Himmelbetten und Türen, die sich zur Veranda hin ganz öffnen. Vom Zimmer in der alten Mühle über Cottages und Hangvillen bis zu den Bungalows am Strand hat fast jedes Haus seinen eigenen kleinen Pool, viele mit einem Piton im Bild; dazu eine Dusche unter freiem Himmel und ein Butler, der im Hintergrund bleibt.
Die Bungalows am Strand setzen einen mit wenigen Schritten in den Sand; die Villen am Hang erkaufen sich den größeren Blick mit dem Anstieg. So oder so wohnt man für sich, vom Nachbarn trennt einen ein Stück Regenwald, und überall dieselbe Handschrift: koloniale Leichtigkeit, viel Weiß, das Grün und der Stein der Insel.
Drinnen ist es kühl und gedämpft; tritt man hinaus, steht man im eigenen Pool, und auf der Wasserfläche wackelt das Spiegelbild eines der beiden Gipfel. Nachts hört man den Regenwald — Frösche, Insekten, ein ferner Papagei — und am Morgen weckt einen das Licht, das zwischen den beiden Bergen aufsteigt.
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Der Morgen beginnt mit den beiden Gipfeln, die sich aus dem Dunst schälen. Man frühstückt mit Blick auf die Türme, geht hinunter an den Strand, der um diese Stunde noch ruhig ist, und schwimmt ein paar Züge im klaren, warmen Wasser, während links und rechts die Berge in den Himmel stehen.
Unter Wasser geht der Berg weiter. Gleich vor dem Strand fällt eine Wand steil in die Tiefe — die Flanke des Piton, die sich unter der Oberfläche fortsetzt — und an ihr entlang, im Schutz des Reservats, zieht ein Schnorchler über Korallen und durch Schwärme bunter Fische. Wer mag, fährt mit einem Tauchführer ein Stück tiefer an dieselbe Wand.
Über Mittag, wenn die Hitze flirrt, sucht man die Höhe und den Schatten. Hoch im Regenwald, zwischen den Wipfeln, liegt das Spa, dessen Behandlungsräume wie Baumhäuser gebaut sind; von dort lässt sich auch in den Wald hineinwandern, an alten Mauern und Wasserläufen vorbei. Ringsum schreien die Papageien, und der Duft von Muskat liegt in der warmen Luft.
Am späten Nachmittag legt sich das Licht golden auf die beiden Gipfel, und die Schatten werden lang. An der Cane Bar, benannt nach dem Zuckerrohr, das hier einst wuchs, kommt ein Rum ins Glas; dann sitzt man am Wasser beim Essen, während die Türme dunkel werden und über ihnen die ersten Sterne aufgehen.
Gegessen wird am Wasser und in der alten, hohen Halle des Guts: kreolisch gewürzte Küche St. Lucias, der Fang des Tages, dazu Johnnycakes und Früchte der Insel, daneben Vertrautes für jeden Geschmack. Das Frühstück nimmt man mit den beiden Gipfeln vor Augen — Grund genug, das Bett früh zu verlassen.
Eine eigene Bühne hat der Rum. An der Cane Bar, die an das Zuckerrohr der Plantage erinnert, schüttelt man Cocktails aus dem Geist der Insel — herb, süß, mit einer Spur Limette — und nirgends schmecken sie besser als in der Stunde, in der die Sonne hinter den Pitons versinkt.
Es ist eine Küche, die ihren Ort kennt: das Meer vor der Tür, den Wald im Rücken, das alte Zuckergut unter den Füßen. Mehr Würze als diese Herkunft braucht kein Teller.
Sugar Beach ist für alle, die eine der großartigsten Kulissen der Karibik wollen — ein Haus im Tal zwischen zwei vulkanischen Türmen, weißer Sand, Regenwald — und dafür die Wucht eines großen Resorts der Intimität eines kleinen Verstecks vorziehen. Hochzeitsreisende zieht es seit jeher hierher, doch das Haus ist groß genug für mehr — für Paare, Familien und Taucher gleichermaßen.
Was man wissen sollte: Das Haus liegt an einem steilen Hang, und ohne die Buggys käme man kaum hinauf und hinunter; wer den Strand eben vor der Tür will, nimmt einen Bungalow am Wasser. Es ist groß und belebt, kein stilles Kleinod. Am verlässlichsten ist die Zeit von Dezember bis April.
Wer in der Trockenzeit kommt, bekommt seltene Bilder: zwei Berge wie ein Tor über einer weißen Bucht, einen Gipfel, der sich im eigenen Pool spiegelt, und einen Rum zur Stunde, in der die Sonne zwischen den Pitons hindurch ins Meer fällt.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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