Porto Cervo · Costa Smeralda · Sardinien
Hotel Pitrizza
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Eine Ikone der Costa Smeralda über der Bucht von Liscia di Vacca — Steinvillen, ein Privatstrand und ein in den Fels gehauener Salzwasser-Pool.
Magazin · Inspiration
Es gibt nicht das eine Italien am Meer, sondern viele. Vom türkisen Granit der Costa Smeralda bis in die Olivenhügel Apuliens: zwei Häuser, weit voneinander entfernt und doch verwandt in der Ruhe — der Auftakt unserer italienischen Sammlung.
Magazin·Ruhige Strandhotels in Italien
Kaum ein Land hat so viel Küste wie Italien — und kaum eines versteckt seine schönsten Häuser so gut. Zwischen den Liegenreihen der Lidos und den Selfie-Spots der Amalfiküste liegt ein anderes Italien: Häuser mit wenigen Zimmern, an einer Bucht oder auf einem Hügel über dem Meer, wo der Espresso länger dauert und niemand drängt. Um die geht es uns.
Zwei stehen bereits im Porträt, und sie liegen fast tausend Kilometer auseinander: eine stille Ikone über einer Bucht der Costa Smeralda auf Sardinien, und ein Landgut aus dem 16. Jahrhundert in den Trulli-Hügeln Apuliens. Das eine wohnt am Granit über türkisem Wasser, das andere im Olivengrün eine Fahrt vom Strand — zwei Arten, in Italien anzukommen.
Es ist der Auftakt unserer italienischen Auswahl. Der Maßstab bleibt derselbe wie überall bei uns: lieber klein als groß, lieber leise als laut, lieber kuratiert als Katalog.
Wer Italien im August erlebt, erlebt sein lautestes Gesicht: Sonnenschirme in Reih und Glied, Strandbäder mit Eintritt, Uferstraßen im Stau. Die Häuser, die bleiben, wenn der Trubel geht, stehen woanders — an einer eigenen Bucht, hinter einer Zypressenallee, auf einem Hügel mit Blick aufs Wasser. Oft haben sie kaum mehr als ein Dutzend Zimmer, fast immer eine Küche, für die man die Anreise allein schon in Kauf nähme.
Das Land macht es einem leicht: Sardinien, Sizilien, Apulien, die ligurische und die toskanische Küste — jede Region ein eigenes Meer, ein eigenes Tempo, ein eigener Teller. Man muss nur wissen, wo man suchen soll; dann ist die Ruhe näher als die Menge, und das gute Essen sowieso.
Unsere ersten beiden Häuser markieren die Spannweite: das eine direkt am Wasser der Costa Smeralda, das andere im Landesinneren Apuliens, eine Viertelstunde vom Strand. So verschieden sie sind — zum Bleiben gemacht sind beide, nicht zum Durchreisen.
Zwischen den beiden Häusern liegt mehr als die Entfernung — es sind zwei Vorstellungen davon, was das Meer bedeutet.
Das Hotel Pitrizza ist für alle, die das Meer glamourös, aber nicht laut wollen. Über einer geschützten Bucht der Costa Smeralda ducken sich die Steinvillen in Granit und Macchia; davor ein eigener Strand und der in den Fels gehauene Salzwasserpool, der das Haus berühmt gemacht hat. Trotz des großen Namens bleibt es zurückgenommen — Luxus, der flüstert statt zu rufen.
Die Masseria Cervarolo ist für alle, die das Meer lieben, aber im Grünen schlafen wollen. Das Gut aus dem 16. Jahrhundert steht auf einem Hügel im Valle d’Itria, zwischen Olivenbäumen und den kegelförmigen Trulli, die apulischen Strände eine kurze Fahrt entfernt. Man frühstückt lange im Garten, fährt tagsüber ans Wasser und kehrt abends in die Stille des Landes zurück.
Die eine Wahl heißt: aufwachen mit dem Meer vor dem Fenster. Die andere: das Meer als Ausflug, das Land als Zuhause. Ein Fehlgriff ist keine von beiden — nur eine Frage, was man unter Ruhe versteht.
Italiens Küsten baden von Mai bis in den Oktober. Der Mai legt Blüten über die Landschaft und lässt die Strände noch leer; der September und der frühe Oktober bringen das wärmste Wasser des Jahres, während die Hochsaison abebbt und die Orte aufatmen. Welche Region wann ihren besten Moment hat, steht ausführlicher in unseren Momentaufnahmen und Reisezeit-Artikeln zu Italien.
Italien am Meer hat viele Gesichter; die schönsten sind die leisen. Unsere ersten beiden zeigen die Spannweite — das Hotel Pitrizza als stille Ikone am Granit der Costa Smeralda, die Masseria Cervarolo als familiäres Landgut in den Olivenhügeln Apuliens. Zwei Häuser, ein Maßstab.
Und es werden mehr: Jedes weitere italienische Haus, das unseren Kriterien standhält, bekommt hier sein Porträt.