Mykonos · Griechenland
Kalesma
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Die kykladische Verwandte auf Mykonos: dieselbe Reduktion aus Kalk und Stein, nur über einer lauteren Insel.
Naoussa · Paros · Kykladen
Ein weiß getünchter Rückzug in einem stillen Tal von Paros, in dem kykladische Bögen, Marmor und das Licht der Ägäis zu großer Ruhe finden.
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Paros schlägt einen leiseren Takt als seine berühmten Nachbarn. Nicht das schnelle, modische Mykonos, nicht das spektakuläre Santorini — sondern Olivenhaine, sanfte Hügel, weiß getünchte Dörfer und eine Handvoll Strände, an denen man noch sein eigenes Stück Sand findet. Vom kleinen Flughafen oder vom Hafen führt der Weg in den Nordosten der Insel, in ein stilles Tal nahe dem Fischerort Naoussa, bis zwischen Feldern und kieferngesäumten Buchten ein langer weißer Bau auftaucht.
Man tritt ein, und die Hitze des Tages bleibt draußen. Innen herrscht ein kühles, helles Weiß-in-Weiß, durchzogen von dicken Steinbögen, die die alte Architektur der Kykladen aufnehmen, und einer Palette aus Kalk und Marmor, die den Blick wie von selbst zum Meer lenkt. Farbe kommt nur dosiert: glühende Bougainvillea über den Mauern, warmes Terrakotta, handgewebte Textilien der marokkanischen Manufaktur LRNCE.
Im Herzen des Hauses liegt der Pool, lang und ruhig, von Bögen gerahmt, das Wasser still wie ein Spiegel. Man setzt sich an den Rand, ein Glas kühlen Weißwein von der Insel in der Hand, und spürt, wie sich der Puls dem Ort anpasst. Es ist ein Haus, das nichts behauptet — es lässt dem Licht und dem Stein den Vortritt.
Die Suite ist aus denselben Materialien gefügt: gekalkte Wände, helle Töne, handgemachte Stücke, große Fenster, die sich der Ägäis zuwenden. Morgens steht das Licht blass und klar im Raum, und draußen liegt das Tal noch im Dunst. Luxus heißt hier Reduktion — nichts Glänzendes, nur gutes Material, das man anfassen möchte.
Eines aber sollte man wissen: Parilio liegt nicht am Strand, sondern im Tal, ein gutes Stück über dem Wasser. Der nächste Strand, das granitgefasste Kolymbithres, ist ein kurzer Spaziergang oder eine kleine Fahrt entfernt; zum Schwimmen bringt ein Zubringer die Gäste an einen Strandclub. Wer das weiß und die Ruhe des Tals der Hektik der Küste vorzieht, ist hier genau richtig.
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Parilio liegt im Nordosten von Paros, in einem ruhigen Tal nahe dem hübschen Fischer- und Hafenort Naoussa, umgeben von Feldern und kieferngesäumten Buchten. Die berühmten Strände der Gegend — das skulptural von Granit zerklüftete Kolymbithres und das goldene, ruhige Monastiri — liegen wenige Minuten entfernt, zu Fuß oder per kurzer Fahrt.
Ein Wort der Ehrlichkeit: Direkt am Sand liegt das Haus nicht. Zwischen Parilio und dem Wasser liegen ein paar Hundert Meter Tal; einen Zubringer zum Strandclub gibt es, doch wer morgens aus dem Bett in die Wellen will, ist an einem Strandhotel besser aufgehoben. Was man dafür bekommt, ist Stille — kein Strandlärm, nur Wind, Kiefern und das weite Licht der Kykladen.
Paros selbst ist die unaufgeregtere der großen Kykladeninseln: Tavernen am Hafen, weiße Gassen, Hügel voller Olivenbäume, dazu Bootsausflüge zum nahen Antiparos und das stille Bergdorf Lefkes. Am schönsten ist Paros in den ruhigeren Monaten; im Hochsommer kann der Meltemi kräftig wehen und die Ägäis aufwühlen. Den kleinen Inselflughafen erreicht man über Athen, oder man kommt per Fähre.
Die Suiten und Villen — eine überschaubare Zahl, über das Gelände verteilt — sind ganz dem ruhigen Ton des Hauses verpflichtet: gekalkte Wände, Naturstein, ein weiches, tonales Farbspiel und handgefertigte Stücke. Dicke Bögen rahmen die Räume wie in einem alten Inselhaus, und überall holt großes Glas das Licht und das Grün des Tals herein.
Manche Kategorien haben einen eigenen kleinen Pool oder einen Whirlpool auf der Terrasse, sodass man den Tag beginnen kann, ohne das Zimmer zu verlassen. Den Mittelpunkt aber bildet der lange, von Bögen gefasste Pool im Herzen des Hauses, dazu ein Spa mit Sauna und ein Garten, in dem es nach Kräutern und warmem Stein riecht.
Vieles ist auf Reduktion gebaut: ein Liegestuhl im Schatten, ein Buch, der lange Blick über das Tal zur Ägäis. Es ist ein Wohnen, das nichts überreden muss — die Schönheit liegt im Material, im Licht und in der Stille, die das Tal schenkt.
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Der Morgen beginnt am Pool oder bei einem langen Frühstück, während das Tal noch kühl ist und das Licht erst über die Hügel klettert. Wer ans Wasser will, geht oder fährt die kurze Strecke hinab nach Kolymbithres, wo sich zwischen glatt geschliffenem Granit kleine Schwimmbuchten verstecken, oder weiter zum goldenen Monastiri.
Der Tag öffnet die ganze Insel: ein Bummel durch Naoussa mit seinem kleinen Fischerhafen und den Tavernen am Wasser, eine Bootsfahrt zum nahen Antiparos, ein Nachmittag im Bergdorf Lefkes zwischen weißen Gassen. Paros lässt sich Zeit, und man tut gut daran, es ihm gleichzutun.
Zur heißesten Stunde zieht es einen zurück ins Tal: an den langen Pool im Schatten der Bögen, eine Stunde ins Spa, ein Buch im Garten. Der Meltemi nimmt der Hitze die Schärfe, und der Blick über die Hügel verlangt ohnehin, dass man nichts weiter vorhat.
Am Abend, wenn das Licht weich und golden wird, versammelt sich das Haus zum Essen. Aus der offenen Küche kommt, was die Insel hergibt, der Kalk der Mauern glüht ein letztes Mal, und über dem Tal gehen langsam die Sterne auf. Es ist ein Abend, der so lange dauert, wie das Licht braucht, um zu verlöschen.
Das kulinarische Herz ist Parōn, das Restaurant am Pool, in dem der griechische Küchenchef Yiannis Kioroglou eine mediterrane Küche aus dem schöpft, was Land und Meer der Kykladen gerade hergeben. Die Zutaten werden in ihrem besten Moment verarbeitet, einem konsequenten Zero-Waste-Gedanken folgend — das Vertraute, fein und präzise, ohne Effekthascherei.
Dazu kommen ein zweites Restaurant und die Circle Bar für den Aperitif, und über allem steht jene Zurückhaltung, die das ganze Haus prägt: kein lautes Auftrumpfen, sondern Sorgfalt und ein sicheres Gespür für das Wesentliche. Vieles stammt von der Insel selbst, und man schmeckt, wie kurz die Wege sind.
Schon das Frühstück lohnt das frühe Aufstehen — Gebäck, Früchte, griechischer Joghurt, ein starker Kaffee, serviert in der Morgenkühle des Tals. Gegessen wird langsam, mit dem Blick über die Hügel, und am Ende weiß man, wie wenig es braucht, damit eine Mahlzeit gut ist.
Parilio ist für alle, die die Kykladen lieben, aber nicht für ihren Lärm kommen: für Gestaltungsfreunde, für Paare, für alle, die das stille Weiß, die Bögen und das weite Licht über dem Trubel der bekannteren Inseln suchen. Paros schlägt einen langsameren Takt als Mykonos oder Santorini — und Parilio ist seine ruhigste Übersetzung.
Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Dies ist ein Haus des Tals, kein Strandhaus. Der Strand liegt einen Spaziergang oder eine kurze Fahrt entfernt, einen Zubringer zum Strandclub gibt es. Im Hochsommer ist die Insel belebt und der Meltemi kräftig, und der kleine Flughafen verlangt meist den Umweg über Athen. Wer Sand direkt vor der Tür braucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Die mildesten Tage liegen im späten Frühling und im frühen Herbst. Wer dann kommt, bekommt das stille Paros: kykladisches Weiß in einem Tal voller Kiefern, einen Pool zwischen Bögen — und eine Ruhe, von der die lauteren Inseln nichts ahnen.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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