Pointe Malartic · Mauritius
La Maison 20°Sud
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Im selben Norden, aber kleiner und exklusiver: das einzige Relais & Châteaux der Insel, mit Dinner-Fahrten auf dem ältesten Motorboot von Mauritius.
Anse la Raie · Norden · Mauritius
Ein romantisches Adults-only-Refugium an der geschützten Nordspitze der Insel — eigene kleine Bucht, türkise Lagune, große Gärten und ein Haus, das mehr Resort und mehr Leben bietet als ein stilles Versteck.
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Hinter Grand Baie wird die Straße schmaler, das Licht weiter. Zuckerrohr links, rechts das Aufblitzen von Meer zwischen den Häusern. Kurz vor Cap Malheureux biegt der Wagen ab, der Asphalt geht in einen Weg über, Palmwedel streifen das Dach — und dann öffnet sich die Bucht: Anse la Raie, ganz oben am Nordzipfel der Insel.
Der Motor verstummt, und es ist der Wind, der zuerst da ist. Er zieht durch eine offene Halle unter mächtigem Reet, kühl auf der Haut nach der Fahrt. Ein gekühltes Tuch, ein Glas mit etwas Kaltem, der Duft von Frangipani, der von irgendwo herüberkommt und bleibt.
Vor den Augen liegt schon das Wasser: der weiße Sand einer kleinen, eigenen Cove, dahinter die Lagune, türkis bis an das Riff, wo die Farbe kippt. Irgendwo klimpert leise ein Klavier, am Pool ein Lachen, das der Wind zerteilt. Ein Haus nur für Erwachsene — still, aber nicht leer.
Der Sand ist erst heiß, dann, ein paar Schritte weiter zum Saum, plötzlich kühl und fest. Das Wasser nimmt die Knöchel, dann die Knie, warm und ruhig, weil das Riff den Ozean draußen hält. Weit hinten gleitet ein Glasbodenboot über die Korallen, von hier aus lautlos.
Die Schuhe bleiben am Rand liegen — und werden den ganzen Aufenthalt dort liegen bleiben. Über dem Garten steht die Hitze, in den Reetdächern raschelt der Wind, und ohne dass etwas dazu auffordert, wird der Schritt langsamer.
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Paradise Cove liegt an der Nordspitze von Mauritius, in der Bucht Anse la Raie nahe dem Dorf Cap Malheureux, von dem aus man die vorgelagerten Inselchen wie den markanten Coin de Mire am Horizont sieht. Der Norden ist die geschütztere, sanftere Seite der Insel: ruhigere Lagunen, wärmeres Wasser, weniger Wind als im Süden und Osten — und zugleich der lebhafteste Teil von Mauritius, denn das quirlige Grand Baie mit seinen Geschäften und Restaurants ist nur eine kurze Fahrt entfernt.
Das Haus gehört zu den Small Luxury Hotels of the World und wurde vor einigen Jahren grundlegend erneuert. Architektur und Einrichtung sind bewusst traditionell-mauritisch gehalten und mit exotischen Details verspielt: viel Holz, weiche Farben, große Reetdächer. Es wirkt klassischer und romantischer als die jungen Designhäuser der Insel — eher gediegen als minimalistisch.
Ein Wort der Ehrlichkeit: Dies ist ein größeres Haus, kein winziges Boutique-Versteck. Wer absolute Stille und das Gefühl sucht, fast allein am Strand zu sein, ist anderswo besser aufgehoben. Dafür bekommt man hier ein lebendiges Adults-only-Resort mit Tagesprogramm, Wassersport und abendlicher Unterhaltung — und eine geschützte Lage, an der das Baden auch dann angenehm bleibt, wenn andere Küsten ruppig werden.
Am angenehmsten ist die trockenere, kühlere Zeit von etwa Mai bis Dezember, doch der geschützte Norden lässt sich fast ganzjährig gut bereisen. Wer den Trubel will, hat Grand Baie vor der Tür; wer ihn meiden möchte, zieht sich in den Garten und an die eigene Cove zurück, wo es spürbar ruhiger zugeht als am belebten Hauptstrand.
Die Zimmer verteilen sich in niedrigen Trakten über die Anlage, viele mit Blick auf die Cove oder den Garten und alle mit eigener Terrasse oder Balkon. Drinnen herrschen weiche Farben, Holz und ein ruhiger, tropisch-eleganter Ton; öffnet man morgens die Türen, hört man als Erstes die Brandung hinter den Palmen.
Im Garten liegen mehrere Pools, darunter ein randloses Becken, das in Richtung Lagune zu fließen scheint, mit Liegen und Sonnenschirmen ringsum. Etwas abseits wartet das Spa Cinq Mondes mit Behandlungen für Paare, einem Hammam und der Art von langsamen Stunden, die man nicht als Programmpunkt, sondern als eigentlichen Sinn der Reise verstehen kann.
Das Haus ist groß genug, um Abwechslung zu bieten, und doch so angelegt, dass man immer einen ruhigen Winkel findet — eine Liege im Schatten, einen Tisch am Wasser, einen Pavillon am Strand. Es ist ein Resort, das sich an vielen Stellen klein und privat anfühlt, ohne die Annehmlichkeiten eines größeren Hauses aufzugeben.
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Früh ist die Lagune noch Glas. Der Sand kühl, die Luft weich, die ersten Schritte hinterlassen eine Spur, die das Wasser gleich wieder nimmt. Ein Sprung, und das Salz trägt; über dem Riff steht die Sonne noch flach. Auf der Terrasse wartet Kaffee, das Frühstück zieht sich, weil nichts drängt.
Wenn die Sonne hoch steht und der Sand zu heiß wird für bloße Füße, zieht es in den Schatten der Reetdächer — oder weiter hinten ins Spa Cinq Mondes, wo die Luft nach Öl und Holz riecht, das Licht gedämpft ist und eine Stunde sich anfühlt wie drei. Draußen flirrt der Garten, hier drinnen wird der Puls langsamer.
Der Nachmittag dehnt sich zwischen Pool, Liege und Lagune. Wer hinaus will, ist schnell unterwegs: ins bunte Grand Baie, hinüber zur roten Kapelle von Cap Malheureux am Wasser, mit dem Boot zu den Inselchen am Horizont. Wer bleibt, hört das Wasser an den Sand schlagen und sonst kaum etwas.
Gegen Abend wird die Luft weich und golden, das Klavier an der Bar lauter, vom Strand her stimmt jemand eine Gitarre an. In den Restaurants klirren die ersten Gläser, der Himmel über der Lagune verfärbt sich, und die Nacht kommt warm und nie ganz still — Ruhe wartet im Garten, Gesellschaft im Licht der Bar.
Gegessen wird an mehreren Tischen über die Anlage verteilt, vom Hauptrestaurant mit Buffet und à la carte bis zur Strandbar für leichtere Stunden. Wer Halbpension oder All-inclusive bucht, kann im Rahmen eines Dine-Around zwischen mehreren Restaurants wechseln — eine angenehme Abwechslung, die das Haus größer und vielfältiger erscheinen lässt, als es seine ruhige Lage vermuten ließe.
Auf den Tellern trifft die kreolische Küche von Mauritius — jene Mischung aus Frankreich, Indien, Afrika und China — auf internationale Klassiker. Fisch und Meeresfrüchte kommen aus der Lagune, dazu tropische Früchte und die Schärfe der Insel. Es ist solide, abwechslungsreiche Resort-Küche, weniger ein gastronomisches Ereignis als ein verlässlicher Rahmen für entspannte Abende.
Am schönsten sind die Stunden zum Sonnenuntergang: ein Cocktail an der Strandbar, leise Musik aus der Piano-Bar, das Meer, das langsam dunkel wird. Hier liegt die eigentliche Stärke des Hauses — nicht in der Sterneküche, sondern in der Stimmung eines warmen, geselligen Tropenabends am Wasser.
Paradise Cove ist für Paare, die den Norden von Mauritius von seiner romantischen, geselligen Seite erleben wollen: eine geschützte Lage mit ruhiger Lagune, ein Haus nur für Erwachsene, viel Wasser, ein gutes Spa und genug Programm, dass kein Tag und kein Abend leer bleibt. Wer Zweisamkeit mit etwas Leben drumherum mag, ist hier richtig.
Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Dies ist ein größeres Adults-only-Resort, kein winziges Designversteck. Abends gibt es Musik, Unterhaltung und gut gefüllte Restaurants — wer absolute Stille und das Gefühl sucht, fast allein zu sein, findet das eher in einem der kleinen Häuser der Insel. Dafür bekommt man hier Geselligkeit, Komfort und eine Lage, die das Baden das ganze Jahr über angenehm hält.
Am stimmigsten ist ein Aufenthalt in der trockeneren Zeit von etwa Mai bis Dezember. Wer dann kommt, bekommt den Norden, wie man ihn sich erträumt: warmes, ruhiges Wasser, eine eigene kleine Bucht, lange Abende mit Klaviermusik — und die Nähe zum lebendigen Grand Baie, wann immer einem danach ist.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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