Strandatlas
Pressebild — Monastero Santa Rosa über der Amalfiküste

Conca dei Marini · Amalfiküste · Italien

Monastero Santa Rosa

Ein ehemaliges Kloster aus dem 17. Jahrhundert auf einer Klippe über dem Tyrrhenischen Meer — terrassierte Gärten, ein randloser Pool über dem Abgrund und die Stille eines kleinen Hauses an der berühmtesten Küste Italiens.

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Ankommen

Die Küstenstraße der Amalfiküste ist berühmt und berüchtigt: Sie klebt in engen Kurven an der Steilküste, mal Tunnel, mal Abgrund, immer das tyrrhenische Blau zur Seite. Bei Conca dei Marini, zwischen Amalfi und Positano, hält man an, und hoch über dem Meer, in den Fels gebaut, liegt ein altes Kloster — schlicht, hell, in sich ruhend, als hätte der Trubel der Küste hier nie stattgefunden.

Man tritt ein, und sofort wird es still. Gewölbte Gänge, ein alter Kreuzgang, Mauern aus dem 17. Jahrhundert, in denen einst Nonnen lebten — und denen die Legende die Erfindung der Sfogliatella zuschreibt, jenes muschelförmigen Gebäcks. Heute sind es nur wenige Zimmer, terrassierte Gärten und der Duft von Zitrus und Kräutern, der über allem hängt.

Den Atem verschlägt es einem an der Kante: Der Pool des Hauses scheint über dem Abgrund zu schweben, das Wasser bricht genau dort, wo weit unten das Meer beginnt. Man liegt am Rand, blickt auf die Küste und die Boote tief unter sich und versteht, warum man hierher hinaufsteigt und nicht hinunter.

Die Zimmer waren einmal Klosterzellen, und etwas davon ist geblieben: dicke, kühle Mauern, gedämpftes Licht, durch die Fensterbögen das Meer. Vom Haus staffeln sich die Gärten die Terrassen hinab — Zitrus, Lavendel, Kräuter, dazwischen schattige Plätze und immer wieder der Blick in die Tiefe.

Das Versprechen ist ein anderes als das des Strandurlaubs: nicht der Sand, sondern die Klippe; nicht die Menge, sondern die Stille eines kleinen Hauses über der berühmtesten Küste Italiens. Ein Kloster, das man bewohnt, statt es zu besichtigen.

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Pressebild — das Kloster über der Steilküste
Das ehemalige Kloster aus dem 17. Jahrhundert klebt an der Steilküste hoch über dem Tyrrhenischen Meer.
Lage, Umgebung & Atmosphäre

Auf der Klippe über dem Tyrrhenischen Meer

Das Monastero liegt bei Conca dei Marini, auf halbem Weg zwischen Amalfi und Positano, hoch oben auf der Steilküste. Es ist ein Haus der Klippe, nicht des Strandes: Hinab zum Wasser führen Wege und Stufen, und gebadet wird vor allem im Pool über dem Meer oder vom Boot aus. Wer einen Strand vor der Tür erwartet, kennt die Amalfiküste nicht — hier fällt das Land steil ins Meer.

Ringsum liegt die ganze Amalfiküste in Reichweite: das hübsche Amalfi mit seinem Dom, das fotogene Positano, die Gärten von Ravello hoch über dem Meer, die smaragdgrüne Grotte gleich unterhalb von Conca dei Marini, und mit dem Boot die Insel Capri. Über allem die Zitronenterrassen, die diese Küste prägen.

Der Ton ist ruhig und geschichtsträchtig, eine stille Insel über einer Küste, die im Sommer alles andere als still ist. Die Anfahrt führt über die kurvige Küstenstraße; am schönsten ist es von April bis Oktober, außerhalb des Hochsommers, wenn die Küste etwas durchatmet.

Unterhalb des Ortes liegt die smaragdgrüne Grotte, in der das Licht das Wasser von unten zum Leuchten bringt; nach Ravello mit seinen berühmten Gärten hoch über dem Meer ist es eine kurze Fahrt. Das Monastero liegt mittendrin und doch über allem — die Küste in Reichweite, der Trubel eine Etage tiefer.

Wohnen

Klosterzellen mit Meerblick

Die Zimmer waren einmal Klosterzellen, und etwas davon ist geblieben: dicke, kühle Mauern, ein gedämpftes Licht, eine Schlichtheit, die nichts mit Kargheit zu tun hat. Durch die Bögen der Fenster fällt der Blick aufs Meer, und morgens steht die Sonne über dem Wasser, ehe sie die Terrassen erreicht. Man wohnt in der Geschichte, ohne dass sie schwer würde.

Vom Haus staffeln sich Gärten die Terrassen hinab — Zitrus, Lavendel, Kräuter, dazwischen schattige Plätze und immer wieder der Blick in die Tiefe. Den Mittelpunkt bildet der Pool an der Kante; das Spa liegt in den alten Gewölben, kühl und gedämpft, als hätte man die Stille des Klosters in Behandlungsräume übersetzt.

Vieles ist auf Ruhe und Blick gebaut: ein Stuhl in der Sonne über dem Abgrund, ein Buch im Schatten der Bögen, der lange Gang durch die Gärten. Die Amalfiküste tobt irgendwo da unten — hier oben hört man vor allem die Zikaden und das ferne Tuckern der Boote.

Dass dieses Haus einst ein Kloster war, hat es nie ganz abgelegt: ein alter Kreuzgang, gewölbte Gänge, und die Legende, dass hier die Nonnen die muschelförmige Sfogliatella erfanden. Man wohnt in dieser Geschichte, ohne dass sie schwer würde — die Stille der Zellen ist geblieben, die Strenge ist gegangen.

Pressebild — Klosterzelle mit Meerblick
Pressebild — terrassierte Gärten

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Tagesrhythmus

Tage zwischen Garten, Pool und Küste

Der Morgen beginnt leise, mit einem Kaffee auf der Terrasse und dem Blick über die noch dunstige Küste. Wer früh in den Pool steigt, hat das Meer für sich, während die Sonne langsam die Terrassen heraufklettert und der Duft der Zitronen stärker wird.

Der Tag öffnet die ganze Küste: eine Bootsfahrt nach Capri oder ins fotogene Positano, ein Nachmittag in den Gärten von Ravello, ein Abstecher in die smaragdgrüne Grotte unterhalb des Ortes — oder gar nichts davon, sondern Pool, Garten und Spa, während die Tagesausflügler weit unten über die Küstenstraße rollen.

Zur Mittagszeit, wenn die Küstenstraße weit unten am vollsten ist, bleibt man oben: im Spa, in den Gärten zwischen Zitrus und Lavendel, oder am Pool, der über dem Abgrund zu schweben scheint.

Am Abend färbt sich das Meer, die Boote ziehen heim, und im alten Refektorium beginnt das Essen. Danach ein letzter Gang durch die Gärten, wenn sich die Küste in Lichterketten verwandelt und über dem Kloster nur noch die Sterne und die Stille stehen.

Pressebild — Pool über dem Abgrund
Der Pool scheint über der Klippe zu schweben; hinab zum Wasser führen Wege und Stufen oder das Boot.
Kulinarik

Il Refettorio: die Küste auf dem Teller

Das Herz der Küche ist das Refettorio, der alte Speisesaal der Nonnen, heute ein Restaurant mit Stern. Gekocht wird kampanisch-mediterran und fein: Fisch aus dem tyrrhenischen Meer, Gemüse von den Terrassen, das Olivenöl der Küste, und überall die Zitrone, die diesem Landstrich gehört.

Vieles wächst gleich hier, auf den Gärten des Klosters, und was nicht, kommt aus der Nachbarschaft — die Amalfiküste ist ein Garten, auch wenn sie wie ein Felsen aussieht. Man isst leicht und klar, mit dem Meer vor Augen, und trinkt einen Weißen von den vulkanischen Hängen des Südens dazu.

Am schönsten speist man auf der Terrasse, wenn die Sonne sinkt und die Küste sich in Schatten und Lichter teilt. Es ist die seltene Art Abend, an dem die Geschichte des Ortes, das Essen und der Blick zu einer einzigen, langsamen Stunde werden.

Vieles, was auf den Teller kommt, wächst auf den Terrassen des Klosters selbst — Zitrus, Kräuter, Gemüse —, und was nicht, stammt aus der Nachbarschaft. Dazu ein Weißer von den vulkanischen Hängen Kampaniens, das Meer vor Augen, der Duft der Zitronen ringsum.

Fazit

Für wen dieses Haus gemacht ist

Das Monastero Santa Rosa ist für alle, die die Amalfiküste lieben, aber ihre Ruhe suchen: für Paare, für Genießer von Geschichte und Garten, für alle, die ein kleines, stilles Haus über dem Meer einem großen Hotel vorziehen. Es ist Amalfi von oben — schön, langsam und ein wenig abseits des Stroms.

Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Dies ist ein Klippenhaus, kein Strandhaus — hinab zum Wasser führen Wege und Stufen, gebadet wird im Pool oder vom Boot. Die Anfahrt geht über die enge Küstenstraße, das Haus ist klein und saisonal, und die Küste ringsum kann im Sommer voll sein. Wer Sand und kurze Wege braucht, ist hier falsch.

Am schönsten ist die Zeit von April bis Oktober, mit Vorzug für die Ränder der Saison. Wer dann hier oben steht, am Pool über dem Abgrund, bekommt das, was die Amalfiküste im Kern verspricht und im Hochsommer manchmal verbirgt: Schönheit und Stille zugleich.

Im Überblick

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