Bozburun · Türkei
Karia Bel
€€€€€€
Dieselbe stille Halbinsel, noch eine Stufe abgeschiedener: ein familiengeführtes Haus, das man nur über das Wasser erreicht.
Bozburun · Bozburun-Halbinsel · Türkei
Ein kleines, gestaltetes Haus nur für Erwachsene im Schatten der Pinien von Bozburun, der Werft-Halbinsel der Ägäis — verständige Architektur, Zimmer mit Meerblick bis unter die Dusche, ein Pool über der Bucht und die Stille einer Küste, die noch hölzerne Gulets baut.
€€€€€€
Die Straße führt weit auf die Bozburun-Halbinsel hinaus, vorbei an Pinienhängen und stillen Buchten, bis hinunter ins Dorf, wo an der Mole die hölzernen Gulets liegen, halbfertig auf ihren Helgen. Über der Bucht, in den Schatten der Pinien geduckt, steht ein kleines Haus. Von hier sieht man die Boote im Wasser, als wäre die Zeit ein wenig langsamer gegangen.
Es ist ein Haus nur für Erwachsene, und es empfängt einen leise, fast wie ein privates Domizil. Pinienschatten, das Glitzern der Bucht, kein Lärm — nur das Zirpen in den Bäumen und, weiter unten, das Klopfen aus einer Werft. Man kommt her, um still zu werden.
Das Zimmer ist mit Bedacht gestaltet: die klare, zurückgenommene Hand eines Architekten, das Auge einer Einrichterin, ein paar ausgesuchte Stücke, weiches Licht. Im Bett liegt man auf einem Modell, das den Ruf hat, der beste Freund des Schlafs zu sein; davor ein Balkon zwischen den Wipfeln, und in einem der Zimmer reicht der Blick aufs Meer bis unter die Dusche.
Ringsum stehen die Pinien, und das Licht fällt grün gefiltert durch ihre Schirme. Unten in der Bucht liegen die Gulets vor Anker, manche im Bau, manche schon auf dem Wasser. Es ist die Ruhe einer Küste, die noch von Hand Schiffe baut.
Der Pool liegt über der Bucht, davor eine Terrasse in der Sonne, und ein kurzer Weg am Ufer führt zum Strand des Dorfes. Man muss nicht weit, um im Wasser zu sein — und nicht weit, um allein zu sein.
Anzeige · Affiliate-Link
Miamai liegt in Bozburun, auf der gleichnamigen Halbinsel der türkischen Ägäis, einem stillen, kaum berührten Winkel der Küste. Es ist ein kleines, gestaltetes Haus nur für Erwachsene, in die Pinien über der Bucht gesetzt, im Dorf der Gulet-Werften. Ein Pool über dem Wasser, ein kurzer Weg zum Dorfstrand, dazu Yoga, eine Massage, eine Fahrt mit dem Boot — viel mehr braucht es hier nicht.
Ein Wort der Ehrlichkeit: Hierher kommt man der Stille wegen, nicht der Sehenswürdigkeiten oder der Szene. Bozburun ist ein abgelegener, ruhiger Ort, ein gutes Stück von Flughafen und großen Städten entfernt, und es gibt wenig zu „tun" außer dem Meer, einer Gulet-Fahrt, den Pinien und den langsamen Stunden — und genau das ist der Sinn. Das Haus ist klein und nur für Erwachsene, und gebadet wird vom Ufer und am nahen Dorfstrand, nicht an einem großen eigenen Sand.
Die Halbinsel ist im Hochsommer am belebtesten; am schönsten aber ist sie an den milden Rändern der Saison, wenn die Buchten leer und die Tage noch lang sind. Was den Ort prägt, ist diese verständige Stille: das gefilterte Licht der Pinien, der Geruch von Harz und Salz, die Gulets in der Bucht und ein Haus, das so wenig Aufhebens macht, dass am Ende nur die Pinien, das Salz und die Boote bleiben.
Gewohnt wird in Zimmern, die mit einer klaren, zurückgenommenen architektonischen Hand entworfen und mit Sinn eingerichtet sind — ausgesuchte Stücke, stilles Licht, dazu jenes Bett, das als bester Freund des Schlafs gilt. Jedes Zimmer ist so gesetzt, dass es den Blick aufs Meer und den Schatten der Pinien einfängt; manche haben einen eigenen Garten oder eine kleine Terrasse, in einem steht ein Sprudelbecken im Freien, und in einem reicht das Meer bis unter die Dusche.
So liegen die Räume verstreut zwischen den Pinien über der Bucht, jeder für sich, jeder mit seiner eigenen Ruhe. Der Pool darüber fängt das Wasser und den Himmel, und die Terrasse daneben gehört der Sonne.
Drinnen die kühle Sorgfalt der Gestaltung, draußen das harzige Grün und das Glitzern der Bucht; abends das Sprudelbecken unter den Sternen und das leise Knarren der Boote von unten. Es ist ein Wohnen, das aus wenigem viel macht.
Anzeige · Affiliate-Link
Der Morgen kommt leise. Unten in der Bucht liegen die Gulets noch reglos, das Wasser ist glatt, und durch die Pinien fällt das erste Licht. Man frühstückt, wie man mag — die Küche richtet sich nach dem Gast —, und geht hinunter zu einem frühen Bad in einer Ägäis, die so still ist, dass kaum ein Kräuseln das Spiegelbild bricht.
Tagsüber ruft das Wasser. Eine der hölzernen Gulets nimmt einen mit hinaus zu den verborgenen Buchten und den alten Ruinen der Küste; man taucht mit der Maske ins klare Blau, ankert zum Mittag in einer leeren Bucht. Oder man bleibt am Pool über dem Wasser und lässt den Tag sich dehnen.
In der heißesten Stunde herrscht der Schatten der Pinien. Eine Stunde Yoga am Wasser, eine Massage mit dem Duft ätherischer Öle, das Sprudelbecken unter den Bäumen — und ringsum die Stille, die dieses Haus zu seinem Wesen gemacht hat. Es gibt nichts, was man versäumen könnte.
Am Abend kocht die Küche, was man sich wünscht. Man sitzt über der dunkler werdenden Bucht, die Pinien als Schattenriss, unten die wenigen Lichter der Boote, und über allem zieht der Himmel auf. Dann wird es ganz still, und die Sterne stehen über der Halbinsel, als hätte man sie für sich allein.
Gegessen wird klein und persönlich. Das Haus hat seinen Tisch und seine Bar über der Bucht, und die Küche bindet sich nicht an eine feste Karte — man sagt, worauf man Lust hat, und sie kocht es: mediterran und ägäisch geerdet, der Fang des Tages, was der Garten gibt. Schon das Frühstück wird einem nach Wunsch gerichtet, wenn man mag, bis aufs Zimmer.
Es ist eine Küche ohne große Geste, dafür ganz auf den Gast hin gedacht — frisch, sorgfältig, mit dem Meer als ständigem Nachbarn. Was der Garten und der Markt hergeben, bestimmt den Tag; was man sich wünscht, den Abend. Dazu ein Glas über dem Wasser, während die Bucht dunkel wird.
Am eindrücklichsten ist der Tisch unter den Pinien, wenn der Tag gegangen ist: die Bucht tintendunkel, unten die Lichter der Gulets, das Harz in der Luft und über allem die Stille und die Sterne.
Miamai ist für Paare, die ein kleines, gestaltetes Versteck an einer stillen Küste der Ägäis suchen — verständige Architektur, der Schatten der Pinien, die Ruhe eines guten Betts, eine Fahrt mit der Gulet, eine Stunde Yoga am Wasser. Für Hochzeitsreisende und für alle, denen Stille und Gestaltung mehr bedeuten als Szene und großer Strand.
Was man wissen sollte: Es liegt abgelegen und ist ganz auf die Ruhe gebaut — man kommt der Stille wegen, nicht der Sehenswürdigkeiten. Das Haus ist klein und nur für Erwachsene, und gebadet wird vom Ufer und am nahen Dorfstrand. Am ruhigsten ist es in den Randwochen der Saison, früh im Jahr und wieder im Spätsommer.
Wer sich darauf einlässt, bekommt ein seltenes Maß an Stille: ein Haus in den Pinien über einer Bucht, in der noch hölzerne Schiffe entstehen, wo der Tag so weit wird, wie man ihn lässt.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
Anzeige · Affiliate-Links