Riviera Maya · Mexiko
Hotel Esencia
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Auf der anderen Küste, an der Riviera Maya: ein ehemaliges Anwesen am karibischen Strand, eleganter und ruhiger im Ton.
Costalegre · Jalisco · Mexiko
Ein farbenfrohes Künstler-Anwesen auf fünfzehnhundert Acres Naturreservat an Mexikos Pazifikküste – vier Strände, achtzehn Suiten und die persönliche Vision von Isabel Goldsmith.
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Zwei Stunden südlich von Puerto Vallarta wird die Küste wilder und einsamer, bis ein elektrisches Tor den Weg in eine eigene Welt öffnet. Dahinter dehnt sich, was einmal ein Mega-Resort werden sollte — und es nie wurde: fünfzehnhundert Acres Pazifikküste, von dichter Vegetation überwuchert, mit vier Stränden und kaum einem Dach in Sicht.
Die Erbin Isabel Goldsmith hat die Pläne ihres Großvaters verworfen und stattdessen ein winziges Refugium hineingesetzt, in dem die Natur das Sagen behält. Schon die ersten Farben verraten ihre Hand: glühendes Pink, Gelb und Rot an den Mauern, Bougainvillea, die über die Terrassen quillt, dazwischen verschmitzte Skulpturen im Garten.
Drinnen ist alles Mexiko, aber das gepflegte, kunstvolle: Talavera-Fliesen, Töpferware aus Oaxaca, bestickte Stoffe, handbemalte Wände. Nichts wirkt von der Stange, vieles trägt die Handschrift der Eigentümerin, die in Gehweite wohnt und ihre Gäste oft persönlich begrüßt.
Dann der Weg zum Strand, und der Pazifik empfängt einen mit Wucht: lange Wellen, die sich donnernd am Sand brechen, Gischt in der Luft, kreischende Vögel über der Brandung. Es ist kein stiller Lagunenstrand, sondern Meer in seiner ganzen Kraft — und man hat es, zusammen mit höchstens zwei Dutzend anderen Gästen, fast für sich allein.
Hier zählt nicht der große Name am Eingang, sondern die Stille und der Raum. Las Alamandas fühlt sich an wie das private Anwesen einer guten Freundin mit erlesenem Geschmack — nur dass diese Freundin einem ein ganzes Stück mexikanischer Pazifikküste überlässt.
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Las Alamandas liegt an der Costalegre im Bundesstaat Jalisco, an Mexikos pazifischer Küste, rund zwei Stunden südlich von Puerto Vallarta — oder, für die, die so reisen, eine kurze Landung auf der eigenen Piste. Ringsum: fünfzehnhundert Acres privates Naturreservat mit vier Stränden, einem Fluss, einem See und üppigem Dschungel.
Höchstens etwa zwei Dutzend Gäste teilen sich dieses Stück Küste, und drei der vier Strände gehören praktisch einem allein. Ein Wort der Ehrlichkeit: Der Pazifik ist hier kraftvoll, die Strömung ernst zu nehmen — geschwommen wird im Pool, der Strand ist zum Gehen, Schauen und Staunen da.
Die Abgeschiedenheit ist Programm. In Gehweite gibt es keinen Ort, kein Nachtleben, keine Nachbarn — nur das Anwesen, das Meer und die Natur. Wer Trubel und Auswahl sucht, ist hier falsch; wer Raum, Ruhe und echte Privatheit will, findet sie kaum irgendwo reiner. Am verlässlichsten ist die trockene Zeit von November bis Mai.
Das Reservat ist groß genug, dass man Tage braucht, es zu erfassen: vier Strände, ein Fluss, ein See, dazwischen Dschungel, in dem die Vögel lärmen. Man kann reiten, paddeln oder mit dem Geländewagen hinausfahren — oder einfach hinnehmen, dass man hier nur Gast einer Landschaft ist, die sich nach allen Seiten fortsetzt.
Manche Gäste landen auf der hauseigenen Piste; die meisten nehmen die zwei Stunden Fahrt von Puerto Vallarta in Kauf, weil am Ende etwas wartet, das man so kaum noch findet: ein Stück Pazifikküste fast ohne Menschen.
Acht bunt bemalte Casitas beherbergen achtzehn Suiten, jede ein kleines Kunstwerk aus Talavera-Fliesen, Töpferware aus Oaxaca, bestickten Stoffen und kräftigen Farben — Pink, Gelb, Terrakotta. Vieles trägt die persönliche Handschrift von Isabel Goldsmith, die das Haus seit 1990 wie ein privates Anwesen führt.
Die Suiten sind großzügig und doch wohnlich, mit Terrassen zum Meer, zum Garten oder zum Fluss. Nichts wirkt uniform; jeder Raum hat seinen eigenen Charakter, und überall spürt man, dass hier jemand mit Liebe und Auge gestaltet hat, nicht eine Kette nach Schema.
Draußen geht das Anwesen nahtlos in Natur über: Bougainvillea, Palmen, der Bio-Garten, aus dem die Küche schöpft, und immer wieder der Blick auf den weiten, leeren Pazifik.
Kein Zimmer gleicht dem anderen, und in jedem entdeckt man Stücke, die jemand mit Auge und Zuneigung zusammengetragen hat — eine bemalte Truhe, ein Bild, eine Fliese, die nicht ganz zur nächsten passt und gerade darum stimmt. Man wohnt weniger in einem Hotel als im Anwesen einer Sammlerin mit Geschmack.
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Der Morgen beginnt mit dem Rauschen der Brandung, das die ganze Nacht nicht abgerissen ist. Vor dem Frühstück ein Spaziergang über einen der vier Strände, an denen oft keine zweite Fußspur zu sehen ist; das Personal stellt, wer mag, an einem davon Liegen, Schirm und ein Picknick bereit.
Der Pazifik will respektiert sein — geschwommen wird im Pool, denn die Strömung ist kräftig —, doch ringsum wartet das Anwesen: Reiten über den Sand, eine Bootsfahrt den Fluss hinauf, Yoga auf einer Plattform über dem Meer, eine Runde mit dem Geländewagen durch das Reservat, vorbei am Bio-Garten und dem See.
Oder eben nichts davon. Eine Hängematte im Palmenschatten, eine Massage in der Palapa am Strand, ein Buch, das man neben sich in den Sand legt. Die Stunden hier haben keinen Plan; sie richten sich allein nach Hunger, Hitze und Laune.
Am Abend wird am Strand gedeckt. Fackeln und Sterne, das Tosen der Wellen, ein Margarita im Sand — und eine Küche, die jeden Tag aufs Neue zeigt, was Garten und Meer hergeben. Wenn das Licht ganz verschwindet, bleibt nur der Pazifik, der weiterrauscht, als hätte er alle Zeit der Welt.
Die Küche ist mexikanisch-mediterran und schöpft aus dem eigenen Garten, dem Obstgarten und dem Meer vor der Tür. Die Menüs wechseln täglich, der Fisch kommt frisch, und wer einen besonderen Wunsch hat, bekommt ihn erfüllt — das Haus versteht sich darauf, fast jeden Wunsch möglich zu machen.
Gegessen wird an wechselnden Orten: am Strand, auf einer Terrasse über dem Meer, in einem stillen Winkel des Anwesens. Guacamole und Margarita gehören dazu, ebenso die langen Abende, an denen das Essen fast zur Nebensache wird neben Sternen und Brandung.
Am schönsten ist das Dinner am Strand: Fackeln im Sand, das Tosen der Wellen, das Licht, das auf dem Wasser zerfällt. Es ist eine Küche ohne Allüren, dafür mit dem Geschmack der Region und der Großzügigkeit eines Hauses, das seine Gäste verwöhnen will.
Eine feste Karte gibt es kaum: Man sagt am Morgen, worauf man Lust hat, und am Abend steht es auf dem Tisch. Diese Großzügigkeit — fast jeder Wunsch lässt sich möglich machen — gehört zum Charakter eines Hauses, das seine wenigen Gäste eher umsorgt wie persönliche Besucher als bewirtet wie Kundschaft.
Las Alamandas ist für alle, die völlige Privatheit, Farbe und Charakter suchen: für Paare und Familien, für Naturliebhaber und Gestaltungsfreunde, für alle, die ein Stück wilde Pazifikküste fast für sich allein haben wollen — fernab von Trubel, Programm und großen Namen.
Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Dies ist ein abgelegenes Anwesen, keine Anlage mit Ort und Nachtleben vor der Tür — die Anreise dauert, und der Pazifik ist zum Schwimmen zu kräftig, weshalb man im Pool seine Bahnen zieht. Wer Auswahl, Action und kurze Wege braucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Am verlässlichsten ist die trockene Zeit von November bis Mai. Wer dann kommt, bekommt etwas, das es kaum noch gibt: ein farbenfrohes Refugium aus einer einzigen, eigensinnigen Vision, an einem Stück Küste, das jemand bewusst nicht bebaut hat — damit es so wild und schön bleibt, wie es ist.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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