Strandatlas
Pressebild — Lagen, zwischen Felswand, Dschungel und stiller Lagune

El Nido · Palawan · Philippinen

Lagen Island

Das Eco-Sanctuary der El Nido Resorts: eine Bucht zwischen aufragender Felswand und dem dichtesten Dschungel von Bacuit, davor eine stille, flache Lagune — Wald und Wasser in einem.

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Ankommen

Die Annäherung ist ein Schauspiel. Ein Boot trägt einen durch die Kalksteinwelt der Bucht von Bacuit, vorbei an Türmen aus Fels, die grün überwachsen aus dem Wasser wachsen, und irgendwann öffnet sich eine Bucht, die alles Vorherige übertrifft: eine mächtige Felswand, davor ein Dickicht aus Dschungel, das bis ans Wasser reicht, und darunter eine Lagune, so still, dass sich der Himmel in ihr spiegelt. Man weiß es sofort — nein, man spürt es, ehe man es weiß —, dass hier etwas anderes wartet als anderswo.

Am Steg steht kein Empfangstresen, sondern ein Mensch, der einen von nun an begleitet: ein persönlicher Betreuer, der weniger einweist als einlädt. Er nennt, was der Ort zu bieten hat — den Pfad hinauf durch den Wald, das Boot zu den Lagunen, das Kajak über das stille Wasser — und stellt es einem frei, ob man alles will oder nichts. Nichts muss, alles darf. Ringsum tut sich eine Anlage auf, die sich dem Dschungel unterordnet: niedrige Bauten aus dunklem, altem Holz, halb verborgen im Grün, als hätte die Natur sie geduldet, nicht umgekehrt.

Und dann, ehe man recht angekommen ist, meldet sich der Wald. Ein Vogel, den man nicht kennt. Ein Rascheln in den Wipfeln, das ein Affe sein könnte. Ein Waran, der gemächlich über den Weg zieht, als gehörte er zum Personal. Man begreift schnell: Dies ist kein Haus mit Garten, sondern ein Stück wilder Insel, in das sich ein Haus geschmiegt hat. Die Schuhe kann man am Steg lassen; man wird sie kaum brauchen. Von hier an misst sich die Zeit nicht mehr in Stunden, sondern in Gezeiten und Licht.

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Pressebild — die Bucht zwischen Felswand und Dschungel, davor die stille Lagune
Ein geschützter Winkel: aufragende Felswand, der dichteste Dschungel der Bucht von Bacuit und davor eine spiegelglatte Lagune.
Lage, Umgebung & Atmosphäre

Das Naturhaus der Bucht

Lagen gehört zur Inselwelt von El Nido, jenem Teil der Bucht von Bacuit, den Türme aus Kalkstein, Lagunen und Riffe berühmt gemacht haben — und unter den Häusern, die die El Nido Resorts hier betreiben, ist es das eine, das sich ganz der Natur verschrieben hat. Seine Bucht ist ein geschützter Winkel, gerahmt von einer aufragenden Felswand, die als Wahrzeichen aus dem Wasser ragt, und vom dichtesten Dschungel, den die Bucht von Bacuit kennt. Davor liegt keine offene See, sondern eine ruhige, flache Lagune, die sich zum Meer hin öffnet — ein Wasser, das eher zum Gleiten einlädt als zum Schwimmen, spiegelglatt am Morgen, warm und seicht den ganzen Tag. Gerade diese Sanftheit macht die Lagune zum Kinderzimmer unter freiem Himmel und zum Ausgangspunkt jeder Paddeltour.

Was diesen Ort ausmacht, ist der Wald. Lagen gilt als Zufluchtsort für Tiere und Pflanzen, dichter bewachsen als alles ringsum; in seinen Wipfeln rufen Vögel, und Affen wie Warane sind hier zu Hause, halb Bewohner, halb Publikum. Zum Haus gehört ein privater Strand, und ringsum liegen die Schwesterinseln der Gruppe, jede mit ihrem eigenen Gesicht. Ein Pfad führt hinauf durch das Grün zu einem Aussichtspunkt, von dem aus die ganze Bucht zu Füßen liegt. Und doch bleibt das Berühmte in Reichweite: die großen Lagunen, die Höhlen und die versteckten Strände der Nachbarinseln erreicht man mit dem Boot und kehrt am Abend in seine stille Bucht zurück. So wohnt man inmitten einer der großartigsten Meereslandschaften der Erde — und zugleich in einem Wald, der sein eigenes Leben führt. Dass dieses Leben so ungestört gedeiht, ist kein Zufall: Die El Nido Resorts zählen zu den Pionieren des nachhaltigen Tourismus im Land, und die Bucht ringsum steht unter Schutz. Man merkt es an der Fülle, über wie unter Wasser.

Wohnen

Cottages aus altem Holz

Die Cottages sind aus altem Holz gebaut, aus dem Gebälk alter philippinischer Häuser gewonnen, und dieses Holz erzählt: Es gibt den Räumen eine Wärme und einen Charakter, den kein Neubau hätte. Hohe Glasflügel öffnen jedes Zimmer zu einer eigenen Veranda, und der Blick fällt, je nach Lage, auf die Lagune, die Bucht, die Felswand oder den Wald. Der Stil ist barfüßig und elegant zugleich, zurückgenommen, mit dem Ort im Einklang — und doch fehlt es an keinem Komfort, den man sich wünscht. Antikes Holz und moderne Bequemlichkeit gehen mühelos zusammen; nichts wirkt neu, und doch fehlt nichts.

Verschiedene Charaktere stehen zur Wahl, und jeder hat seinen eigenen Reiz. Über der Lagune, auf Stelzen im flachen Wasser, liegen die Cottages für alle, die Nähe zum Meer und Abgeschiedenheit zugleich suchen — die stillsten, die privatesten, gemacht für Paare und Hochzeitsreisende. Am Sand stehen jene mit dem weitesten Blick, wenn abends die Sonne über der Bucht versinkt. Und am Rand des Waldes, ein wenig zurückgezogen, liegen die geräumigen Suiten, umgeben von Grün, ganz für sich. Ehrlich gesagt sind die Betten für manchen Geschmack fest — doch was bleibt, ist der Morgen, an dem man die Glaswand aufschiebt und der Wald oder das Wasser ins Zimmer tritt. Kinder sind hier so willkommen wie Verliebte; es ist ein Haus für beide, und beide finden ihren eigenen Winkel. Ein Betreuer bleibt den ganzen Aufenthalt derselbe und weiß bald, was man braucht, ehe man es sagt.

Pressebild — ein Water Cottage auf Stelzen über der Lagune
Pressebild — der Aussichtspunkt über der Bucht von Bacuit

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Tagesrhythmus

Wald, Wasser, Wahl

Der Tag beginnt so leise, wie die Lagune daliegt. Vielleicht mit einem Kajak, das man ins spiegelglatte Wasser schiebt, ehe der erste Wind kommt, und in dem man lautlos über die Bucht gleitet, während der Wald erwacht. Vielleicht mit dem Pfad hinauf durch das Grün, vorbei an rufenden Vögeln und raschelnden Wipfeln, hinauf zu jenem Punkt, an dem die ganze Bucht von Bacuit unter einem ausgebreitet liegt. Der Aufstieg ist keine Mühe, und der Lohn ist groß. Wer mag, gleitet stattdessen bei Sonnenaufgang mit einem Boot hinaus oder folgt einem Führer auf die Suche nach den Vögeln des Waldes; keins davon ist Pflicht; den Takt gibt man selbst vor. Und wer möchte, schließt sich einer Inselrunde an, die von hier aus startet und die schönsten Ecken der Bucht abfährt.

Wer hinauswill aufs offene Meer, dem steht die ganze Bucht offen. Ein Bootstag führt zu den großen Lagunen, durch schmale Spalten im Fels in ein Wasser, das von innen zu leuchten scheint, oder hinaus über die Riffe, wo Schildkröten vorüberziehen und die Korallen in allen Farben stehen. Man taucht, man paddelt durch stille Mangroven, man setzt über zu einem Nachbarstrand, wo mittags im Sand gedeckt wird. Ein Tauchzentrum steht bereit für alle, die tiefer wollen, dazu Bretter zum Stehpaddeln und Kajaks für die Mangroven — ganz nach Lust und Laune. Wer lieber bleibt, findet den vielleicht schönsten Pool dieser Inselwelt, weit und ruhig, den Blick übers Meer, dazu eine Bibliothek, ein Spa und für die Kleinen einen eigenen Ort zum Spielen. Denn Lagen ist auch das: ein Haus, das Familien trägt, ohne seine Ruhe ganz zu verlieren.

Den Abend aber vergisst man nicht. Sobald das Licht sich neigt und die Felswände zu glühen beginnen, gleitet ein Boot in den Sonnenuntergang hinaus, oder man bleibt am Pool und sieht zu, wie die Bucht in Purpur und Kupfer versinkt — Sonnenuntergänge, die zu den schönsten zählen, die man je gesehen hat. Und die Nacht hat hier ihre eigene Fülle: kein Motor, kein Lärm, nur der Wald, der ringsum weiterlebt, und über dem dunklen Grün so viele Sterne, dass man den Blick nicht abwenden mag. Man legt sich zurück und hört, wie die Insel atmet.

Pressebild — Sonnenuntergang über der Bucht, in Purpur und Kupfer
Am Abend versinkt die Bucht in Purpur und Kupfer — die Sonnenuntergänge zählen zu den schönsten der Inselwelt.
Kulinarik

Essen über der Bucht

Der Speisesaal steht erhöht über der Bucht, so dass der Blick übers Wasser reicht — drinnen kühl und klimatisiert, draußen auf einer Terrasse im Freien. Die Küche wechselt von Abend zu Abend — philippinisch, asiatisch, international, ein Buffet mit Grill und dazu, wer mag, à la carte —, und sie ist verlässlich gut, mit einem Blick auch für jene, die kein Fleisch essen oder Besonderes brauchen. Der Tag ist gedeckt, vom Frühstück bis zum Abend; nur die kleinen Extras zwischendurch stehen auf der eigenen Rechnung. An der Bar am Pool findet sich zu jeder Stunde ein kühles Glas, und wer nach einem langen Tag im Wasser Hunger mitbringt, wird reichlich satt.

Doch das Schönste ist, wenn das Essen den Saal verlässt. Ein paarmal die Woche wandert das Buffet hinaus in den Garten, und man speist unter freiem Himmel, zwischen den Bäumen, das Meer als fernen Grund. Ein Dinner zu zweit am Strand, ein eigener Kellner, das Rauschen der Lagune. Ein Picknick, das ein Boot auf eine Nachbarinsel bringt, wo ein ganzer Strand nur einem gehört. Und manchmal, ganz unangekündigt, tritt einer aus dem Personal an den Tisch und singt — nicht als Aufführung, sondern weil ihm danach ist. Es sind diese Augenblicke, die bleiben, wenn der Geschmack längst verblasst ist.

Fazit

Für wen Lagen gemacht ist

Lagen ist das Naturhaus der El Nido Resorts, und darin liegt sein ganzes Wesen: ein Ort, an dem Luxus und Wildnis einander nicht widersprechen, sondern brauchen. Der dichteste Dschungel der Bucht, eine stille Lagune davor, ein Service, der auch hier wieder alles trägt, und das zu einem Preis, der unter dem des Flaggschiffs liegt — Lagen gilt vielen als das Haus, das am meisten fürs Geld gibt. Für Naturliebhaber, für Familien, für Paare, die das Zusammenspiel aus Wald und Wasser suchen, gibt es in dieser Bucht kaum einen stimmigeren Ort. Es ist das Haus, das die Wildnis am nächsten heranlässt, ohne auf Komfort zu verzichten.

Ehrlich gehört dazu: Das Wasser vor dem Haus ist eine geschützte, flache Lagune — schön zum Gleiten und Schnorcheln, doch kein offener Strand zum stundenlangen Baden; den findet man auf den Ausflügen ringsum. Und Lagen ist größer und lebendiger als die winzigen Verstecke der Inselwelt; wer die vollkommene Stille eines Hauses mit wenigen Zimmern sucht, findet sie hier nicht ganz. Wer aber Wald, Wasser und Wärme in einem will — und das berühmte El Nido gleich vor der Tür —, reist selten enttäuscht ab. Man kommt für die Bucht und bleibt für den Wald.

Im Überblick

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