Agios Ioannis · Mykonos · Griechenland
The Coast Bill & Coo
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Dieselbe Insel, das Gegenstück am Sand: ein Erwachsenenhaus an einer stillen, windgeschützten Bucht.
Mykonos · Kykladen · Griechenland
Ein junges kykladisches Haus aus Stein und Kalk auf einem Hügel über der Ägäis — Suiten mit eigenem Pool, weiter Blick und die stille Seite des lauten Mykonos.
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Die Straße steigt von Mykonos-Stadt einen kahlen Hügel hinauf, vorbei an Trockenmauern und windgebeugtem Strauchwerk, bis sich oben eine Gruppe weiß gekalkter Kuben über die Bucht von Ornos schiebt. Man steigt aus in einen warmen Wind, der nach Salz und Thymian riecht, und vor einem liegt die Ägäis, weit und tiefblau bis zum Horizont.
Das Haus ist neu, aber so gebaut, als stünde es seit Langem hier: Stein, Kalk, Holz, alles von Hand gefügt, Bögen und Stufen wie in einem kykladischen Dorf. Eine Art Agora bildet den Mittelpunkt; von dort staffeln sich die Suiten den Hang hinab, jede mit ihrer eigenen Terrasse und ihrem eigenen Pool, jede mit demselben weiten Blick aufs Meer.
Tritt man an die Kante der Terrasse, fällt der Blick ungehindert über die Ägäis — kein Nachbar, kein Lärm, nur Wind, Licht und das Blau. Gegen Abend, wenn die Sonne sinkt, glüht der Kalk der Mauern, und der ganze Hügel scheint für einen Moment aus Gold zu sein.
Man geht über Stufen und durch Bögen hinab, und an jeder Wendung öffnet sich das Meer aufs Neue; die offene Agora im Zentrum sammelt das Haus, von dort staffeln sich die Suiten den Hang hinunter. Alles ist aus Stein, Kalk und Holz, von Hand gefügt, sodass das Neue wirkt, als hätte es immer schon hier gestanden.
Das ist die andere Seite von Mykonos: nicht die Strandclubs und die Bässe, sondern die Stille über allem, das alte kykladische Weiß, der lange Blick. Die Partyinsel ist nah, wenn man sie will — aber hier oben hört man vor allem den Wind.
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Kalesma liegt auf einem Hügel über der Bucht von Ornos, nur wenige Minuten von Mykonos-Stadt entfernt. Es ist ein Haus der Aussicht, nicht des Strandes: Die nächsten Buchten — Ornos, Psarou — liegen eine kurze Fahrt bergab. Wer den Sand direkt vor dem Zimmer erwartet, ist hier falsch; wer den weiten Blick übers Meer sucht, genau richtig.
Ringsum liegt das ganze Mykonos in Reichweite: die weiße Altstadt Chora mit ihren Windmühlen und dem Klein-Venedig am Wasser, die berühmten Strände im Süden, und mit dem Boot die antike Insel Delos. Man hat den Trubel, wenn man ihn will — und kann ihm ebenso leicht entkommen.
Der Ton ist gestalterisch streng und kykladisch ruhig, eine bewusste Gegenwelt zum lauten Ruf der Insel. Mykonos lebt im Sommer; am schönsten ist Kalesma von Mai bis Oktober, wenn die Tage lang sind und der Wind die Hitze mildert.
Die Suite ist aus Stein und Kalk, kühl und gedämpft, mit handgemachten Stücken und einem Bett, das auf das Licht ausgerichtet ist. Schiebt man die Tür auf, liegt die eigene Terrasse da, und in ihr ein kleiner Pool, dessen Wasser mit dem Blau des Meeres verschwimmt. Morgens setzt man sich an den Rand, die Beine im kühlen Wasser, und schaut einfach hinaus.
Den Mittelpunkt bildet eine offene Agora aus Bögen und Stufen, um die sich Restaurant, ein Weinkeller und ein Spa gruppieren; alles ist aus denselben Materialien gebaut, sodass das Haus wirkt, als sei es aus dem Hügel gewachsen. Geht man die Treppen hinab, öffnet sich an jeder Wendung wieder das Meer.
Vieles ist auf den Blick und die Stille gebaut: der eigene Pool, die Terrasse im Abendwind, das Ausbleiben jeden Lärms. Man merkt schnell, dass man Mykonos hier oben hat, wann immer man es will — ohne sich von ihm vereinnahmen zu lassen.
Am liebsten beginnt der Tag gar nicht drinnen, sondern auf der eigenen Terrasse: die Beine im kleinen Pool, dessen Wasser mit dem Blau des Meeres verschwimmt, ein Kaffee, der kalt wird, weil man den Blick nicht losbekommt. Erst wenn die Sonne höher steht, bricht man auf.
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Der Morgen beginnt am eigenen Pool, mit Blick aufs Meer und einem Frühstück, das man kaum unterbrechen mag — griechischer Joghurt, Honig, Feigen, ein starker Kaffee. Wer ans Wasser will, fährt hinab an einen der Strände, wo eine Liege und das klare, kühle Ägäis-Blau warten.
Der Tag öffnet sich in alle Richtungen: ein Vormittag in Chora zwischen weißen Gassen und Windmühlen, ein Bootsausflug zum antiken Delos, ein Nachmittag an einem der berühmten Südstrände — oder gar nichts davon, sondern der eigene Pool, das Spa und der Wind über der Terrasse.
Zur heißesten Zeit bleibt man oft einfach oben: die Beine im eigenen Pool, ein Buch im Schatten, eine Stunde im Spa, das in dieselben kühlen Steinräume gebaut ist wie das übrige Haus. Der Wind nimmt der Hitze die Schärfe, und der weite Blick übers Meer verlangt ohnehin, dass man nichts weiter vorhat.
Wenn die Sonne sinkt, glüht der Kalk, und das Meer wird erst kupfern, dann tief. Man isst oben im Haus, wo die Küche das Beste der Insel auf den Tisch bringt, während unten die Lichter von Chora angehen — nah genug zum Schauen, weit genug für die Ruhe.
Gegessen wird griechisch und von der Insel her gedacht: Gemüse, Kräuter und Käse aus der Gegend, Fisch aus der Ägäis, Olivenöl, dazu die kleinen Mezze, die man teilt, bis der Tisch voll ist. Die Küche bleibt nah an dem, was Land und Meer hergeben, und macht daraus etwas Feines, ohne es zu überfrachten.
Unter dem Haus liegt ein Weinkeller, in dem die griechischen Lagen aufgereiht stehen — ein trockener Assyrtiko von vulkanischem Boden passt zu fast allem, was hier auf den Tisch kommt. Vieles wächst im eigenen Garten oder kommt von Höfen der Insel; man schmeckt, wie kurz der Weg war.
Am schönsten isst man, wenn die Sonne fällt und der Wind nachlässt: ein Tisch mit Blick über die Ägäis, das Glühen des Abendlichts auf den Mauern, und ein Essen, das so lange dauert, wie das Licht braucht, um zu verlöschen.
Am liebsten beginnt man mit den kleinen Tellern, die man teilt, und arbeitet sich langsam zum Fisch vor. Aus dem Keller darunter holt jemand eine Flasche — einen trockenen Assyrtiko vielleicht, von vulkanischem Boden —, und aus dem Essen wird ein Abend, der keine Eile kennt. Vieles wächst im eigenen Garten oder kommt von Höfen der Insel; man schmeckt, wie kurz der Weg war.
Kalesma ist für alle, die Mykonos lieben, aber nicht für seinen Lärm kommen: für Gestaltungsfreunde, für Paare, für alle, die den weiten Blick, den eigenen Pool und die kykladische Ruhe über dem Trubel suchen. Wer feiern will, hat die Insel vor der Tür; wer es nicht will, merkt hier oben kaum etwas davon.
Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Dies ist ein Haus der Aussicht, kein Strandhaus — die Buchten liegen eine kurze Fahrt entfernt. Mykonos ist im Sommer lebhaft und nicht günstig, und der Meltemi-Wind kann kräftig wehen. Dafür bekommt jede Suite ihren eigenen Pool und ihre eigene Stille.
Am schönsten ist die Zeit von Mai bis Oktober, wenn die Insel wach ist und die Abende lang sind. Wer dann hier oben steht, bekommt das Mykonos, von dem die anderen nichts ahnen: nur Kalk, Wind und das weite, tiefblaue Meer.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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