Strandatlas
Pressebild — Il San Corrado di Noto in den Hainen

Noto · Sizilien · Italien

Il San Corrado di Noto

Eine weiße Masseria des Fürsten Nicolaci in den Oliven- und Zitrushainen des Val di Noto – Suiten und Villen mit Pool, ein Stück sizilianische Stille, das Meer und die wilden Strände von Vendicari eine kurze Fahrt entfernt.

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Ankommen

Die letzte Strecke führt durch den tiefsten Süden Siziliens, durch ein Land aus Oliven, Zitrusbäumen und niedrigen Trockenmauern, bis eine lange Allee auf ein schlohweißes Gut zuläuft. Es ist die einstige Residenz des Fürsten Nicolaci, eine Masseria aus dem 19. Jahrhundert, sonnengebleicht und niedrig, eingebettet in das Grün ihrer Haine.

Schon beim Aussteigen liegt der Duft in der Luft, der dieses Sizilien ausmacht: Zitrusblüte, wilder Thymian, warmer Stein. Es ist still hier, nur das Sirren der Zikaden und irgendwo das Klappern aus der Küche; der Trubel von Taormina oder Palermo ist weit weg, und das ist der ganze Sinn dieses Ortes.

Drinnen herrscht eine kühle, helle Ruhe: hohe Decken, gekalkte Wände, gedämpfte Farben, dazwischen Mohrenköpfe und lokale Kunst, flatternde Leinenvorhänge, schwere Marmorbäder. Die Suiten tragen die Namen von Göttern des Olymp, und etwas von dieser zeitlosen Gelassenheit liegt über dem ganzen Haus.

Im Herzen des Guts liegt der lange, ruhige Pool, daneben ein zweiter, hundert Meter lang, beide gerahmt von Olivenbäumen und Liegen im Schatten. Man setzt sich, ein Glas Weißwein aus der Gegend in der Hand, und spürt, wie die Zeit hier anders vergeht — langsamer, voller, bewusster.

Eines aber ist dieses Haus nicht: ein Strandhotel. Das Meer liegt nicht vor der Tür, sondern eine kurze Fahrt entfernt — am hauseigenen Strandclub und an den wilden, goldenen Stränden von Vendicari. Wer das weiß und sich darauf einlässt, findet hier das vielleicht schönste Landgut Siziliens.

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Pressebild — der lange Pool zwischen Olivenbäumen
Zwei Pools liegen im Herzen des Guts, gerahmt von Olivenbäumen — der größere misst hundert Meter.
Lage, Umgebung & Atmosphäre

Ein Landgut im Val di Noto

Il San Corrado di Noto liegt im Val di Noto, im äußersten Südosten Siziliens, rund zehn Minuten von der Barockstadt Noto entfernt, mitten in jahrhundertealten Oliven- und Zitrushainen. Es ist ein Landgut, kein Küstenhaus — eine restaurierte Masseria des Fürsten Nicolaci, eingebettet in eine weite, stille Agrarlandschaft.

Ein Wort der Ehrlichkeit: Das Meer ist nicht vor der Tür. Zum hauseigenen Strandclub und zu den wilden Stränden des Naturreservats Vendicari bringt einen ein kostenloser Zubringer in wenigen Minuten. Wer den Sand direkt am Zimmer braucht, ist hier falsch; wer die Verbindung aus sizilianischem Landleben und nahen, unverbauten Stränden sucht, genau richtig.

Ringsum liegt einer der schönsten Winkel Italiens: Noto, das Fischerdorf Marzamemi, Vendicari, Weingüter und Schluchten. Am angenehmsten ist das späte Frühjahr und der Frühherbst, wenn die Sonne warm und das Land grün ist; der Hochsommer wird heiß und ist die vollste Zeit.

Die Gegend ist eine der schönsten Italiens und doch erstaunlich unverstellt: die honigfarbene Barockstadt Noto, das Fischerdorf Marzamemi mit seinen alten Tonnaren, die wilden Strände von Vendicari, dazu Weingüter und tiefe Schluchten. Man wohnt mittendrin und doch abseits — nah genug für alles, weit genug für die Stille.

Wohnen

Weiße Suiten, eigene Villen

Rund sechsundzwanzig Suiten und acht Villen verteilen sich über das Gut, niedrig und weiß, jede mit Terrasse oder Garten. Die Suiten sind hell und großzügig, mit hohen Decken, Himmelbetten, viel Leinen und Marmor; manche haben einen eigenen kleinen Pool, alle den Duft der Haine vor dem Fenster.

Die Villen, etwas abseits gelegen, bieten mit eigenem Pool und großem Garten noch mehr Privatheit — ideal für Familien oder Gruppen, die das ganze Gut wie ein eigenes Anwesen erleben wollen. Überall dieselbe Handschrift: Zurückhaltung statt Prunk, Textur statt Glanz, das Sizilianische in einer ruhigen, modernen Lesart.

Es ist ein Luxus, der sich nicht aufdrängt. Nicht vergoldete Hähne, sondern gekalkter Stein, altes Holz und das Licht des Südens — ein Haus, das man bewohnt, nicht bestaunt.

Die Suiten tragen die Namen von Göttern des Olymp, und jede hat ihren eigenen Charakter; manche öffnen sich auf einen privaten Garten, andere auf den Pool, alle auf das silbrige Grün der Olivenbäume. Es ist ein Wohnen, das die Hitze des Südens aussperrt und das Licht hereinlässt — kühle, weiße Räume, weite Fenster, viel Stille.

Pressebild — weiße Suite mit Himmelbett
Pressebild — Vendicari, wilde Strände in der Nähe

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Tagesrhythmus

Tage zwischen Hainen und Meer

Der Morgen beginnt langsam: ein Frühstück unter freiem Himmel, der Duft von Zitrus, das Licht, das durch die Olivenbäume fällt. Wer mag, dehnt sich im Yoga-Pavillon, dreht eine Runde auf dem Tennisplatz oder leiht sich ein Rad und verliert sich in den Hainen und Trockenmauerwegen ringsum.

Wenn es ans Meer gehen soll, bringt ein Zubringer einen zum hauseigenen Strandclub, wo weißer Sand auf das warme, azurblaue Mittelmeer trifft — Liegen, eine Bar, ein langer, müßiger Strandtag. Wer es wilder mag, fährt ins nahe Naturreservat von Vendicari: einsame goldene Buchten, rosa Flamingos, die Ruine einer alten Tonnara über klarem Wasser.

Die Gegend ist ein Fest für sich. Noto, die Barockstadt aus honigfarbenem Stein, ist nur zehn Minuten entfernt; das Fischerdorf Marzamemi, die Weingüter, die Schluchten von Cavagrande — alles liegt in Reichweite, und doch zieht es einen immer wieder zurück in die Ruhe des Guts.

Am Abend legt sich goldenes Licht über die weißen Mauern, und im Restaurant beginnt das, wofür Sizilien berühmt ist. Eine Küche, die aus alten Rezepten schöpft — lateinisch, arabisch, normannisch — und aus dem, was Garten, Land und Meer hergeben. Man sitzt lange, das Zirpen der Zikaden im Rücken, und versteht, warum hier niemand in Eile ist.

Pressebild — Noto, Barock aus honigfarbenem Stein
Die Barockstadt Noto liegt nur zehn Minuten entfernt — honigfarbener Stein, Treppen, Kirchen, ein UNESCO-Welterbe.
Kulinarik

Sizilien aus alten Rezepten

Die Küche des Guts gilt als eine der spannendsten Italiens. Der Küchenchef schöpft aus den alten Schichten Siziliens — lateinisch, arabisch, iberisch, normannisch — und aus Zutaten, die so nah und so bewusst wie möglich beschafft werden: aus dem eigenen Garten, von den Höfen und aus dem Meer der Gegend.

Gegessen wird im Fine-Dining-Restaurant des Hauses oder lässiger am Pool, oft unter freiem Himmel. Dazu die Weine der Region, von den Hängen des Ätna bis in den Süden, und das schwere, süße Aroma sizilianischer Sommerabende.

Es ist eine Küche mit Tiefe und Ort — nichts Beliebiges, sondern Sizilien auf dem Teller, sorgfältig und ohne Effekthascherei. Das Frühstück allein, mit Gebäck, Früchten und Zitrussäften, ist schon ein Grund, früh aufzustehen.

Der Küchenchef zählt zu den spannenden Namen der italienischen Küche; seine Gerichte graben in den alten Schichten Siziliens und holen daraus etwas Heutiges. Wer den Tag richtig beginnen will, nimmt sich Zeit fürs Frühstück — Gebäck, Zitrusfrüchte, frische Säfte —, das hier kein Beiwerk ist, sondern ein eigener kleiner Höhepunkt.

Dazu die Weine der Region, von den Hängen des Ätna bis in den tiefen Süden — Tropfen, die so eigen schmecken wie die Insel selbst.

Fazit

Für wen dieses Haus gemacht ist

Il San Corrado di Noto ist für alle, die Sizilien jenseits der Strandpromenaden suchen: für Paare und Familien, für Liebhaber von Landgütern, Barock und gutem Essen, die ein weißes Refugium in Oliven- und Zitrushainen einem Zimmer am Sand vorziehen — und die nahen, wilden Strände von Vendicari als Bonus nehmen.

Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Dies ist ein Landhaus, kein Strandhotel. Das Meer erreicht man per Zubringer in wenigen Minuten, nicht zu Fuß vom Zimmer. Wer Sand und Brandung direkt vor der Tür braucht, ist anderswo besser aufgehoben; wer Stille, Raum und sizilianische Landschaft sucht, kaum irgendwo besser.

Am schönsten ist das späte Frühjahr und der Frühherbst. Wer dann kommt, bekommt eines der schönsten Häuser Italiens: ein weißes Fürstengut in Oliven- und Zitrushainen, Pools zwischen alten Bäumen, eine große Küche — und ringsum ein Sizilien, das langsamer, älter und schöner ist, als man es erwartet.

Im Überblick

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