Paros · Griechenland
Parilio
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Die sanftere Schwester in den Kykladen: kykladisches Design in einem stillen Tal auf Paros.
Folegandros · Kykladen
Ein Off-grid-Designresort auf den windgegerbten Klippen von Folegandros — roher Luxus aus Inselstein, jede Suite mit eigenem Pool über der Ägäis.
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Folegandros gehört zu den Inseln, die der Trubel vergessen hat. Zwischen Santorini, Milos und Paros gelegen, hat sie keinen Flughafen; man kommt mit der Fähre, und schon das ist ein Teil des Versprechens. Wilde Klippen, niedrige Vegetation, ein paar weiße Dörfer auf den Höhen — eine Insel, die sich nicht anbiedert. An ihrer Südküste, auf einem weiten, geschützten Areal über dem Meer, liegt Gundari, das erste Luxushaus, das Folegandros je gesehen hat.
Der Name bedeutet „felsiger Ort", und das Haus nimmt ihn beim Wort. Auf achtzig Acres ducken sich niedrige Bauten in die Landschaft, gefügt aus Stein, der hier vor Ort aus dem Fels gebrochen wurde, manche mit begrünten Dächern, sodass die Architektur die Konturen des Hangs kaum stört. Entworfen hat sie das Athener Studio Block722 — eine Handschrift, die Stille und Strenge verbindet.
Die Suite ist aus Erdtönen und Naturmaterial gebaut: Stein, Stroh, Holz, dazu ein Bad aus Marmor und ein Klang, der überraschend urban ist. Manche Räume sind in den Hang gegraben, Höhlensuiten, kühl und gedämpft; andere stehen frei. Allen gemein ist der eigene, solar beheizte und randlose Pool an der Kante und ein Außenraum, der so groß ist wie der innere.
Tritt man auf die Terrasse, liegt die Ägäis ungebrochen vor einem, und der eigene Pool scheint mit ihrem Blau zu verschmelzen. Im Westen versinkt die Sonne hinter Milos, im Osten ahnt man Santorini; dazwischen nichts als Fels, Wind und Wasser. Am gemeinsamen Klippenpool gibt es eine Swim-up-Bar, doch das eindrücklichste Bild bleibt der Blick von der eigenen Kante.
Eines aber ist dieses Haus nicht: ein Strandhotel. Gundari liegt auf der Klippe, nicht am Sand; die Insel hat kieselige Buchten, die man sich erfahren muss. Es gibt keinen Flughafen, der Wind ist hier zu Hause, und vieles läuft über Sonne und Regenwasser. Wer wilde Abgeschiedenheit der Bequemlichkeit eines flachen Strandes vorzieht, findet hier etwas Seltenes.
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Gundari liegt an der südlichen Küste von Folegandros, auf einem weiten, geschützten Areal von rund achtzig Acres, gerahmt von Kalksteinklippen hoch über der Ägäis. Ringsum liegt eine der ursprünglichsten Inseln der Kykladen: kaum Straßen, ein hügeliges Inneres, kieselige Buchten, das hübsche Hauptdorf mit der Kirche der Panagia auf ihrem Felsen.
Ein Wort der Ehrlichkeit: Folegandros hat keinen Flughafen — man reist per Fähre an, von Athen oder über die Nachbarinseln, und das gehört zur Abgeschiedenheit dazu. Auch ist dies ein Klippenhaus, kein Strandhaus; die Buchten der Insel sind kieselig und wollen erkundet werden. Für die Wege stehen ein paar elektrische Räder und Wagen bereit.
Der Ton ist roh und poetisch zugleich, ganz auf die wilde Schönheit der Insel gestimmt — und sehr ruhig, fern vom Lärm Santorinis oder Mykonos'. Die Ägäis ist hier außerhalb des Hochsommers am mildesten; der Wind, der die Klippen formt, weht auch dann und macht die Hitze erträglich. Wer Abgeschiedenheit und Natur sucht, ist hier am richtigen Ort.
Die kaum dreißig Suiten und Villen sind das Werk des Athener Studios Block722, bioklimatisch gebaut und ganz aus Naturmaterial: Stein aus dem eigenen Fels, Stroh, Holz, dazu Bäder aus Marmor. Jede hat ihren eigenen, solar beheizten Pool an der Kante, eine Terrasse, die so weit ist wie der Innenraum, und einen Blick, der ungebrochen aufs Meer fällt.
Manche Räume sind in den Hang gegraben — Höhlensuiten, kühl und gedämpft, mit doppelten Regenduschen, einem Plattenspieler samt Vinyl und einer kleinen Bar, an der man sich abends einen Drink mixt. Die größeren Villen haben besonders weite Pools. Niedrig und verstreut über das Gelände, fügt sich jedes Haus so in die Landschaft, dass man kaum einen Nachbarn sieht.
Über das Wohnen hinaus hält Gundari ein unterirdisches Spa bereit, einen Klippenpool mit Swim-up-Bar und eine eigene Bio-Farm. Vieles ist auf Selbstgenügsamkeit gebaut: Solarstrom, Regenwasser, eine biologische Wasseraufbereitung. Der Luxus liegt nicht im Prunk, sondern in der Verbindung aus rohem Material, großer Stille und dem Blick.
Weil die Bauten so niedrig und so weit über das Areal gestreut sind, verschwindet das Haus fast in der Landschaft; von der eigenen Terrasse sieht man Fels, Macchia und Meer — und nur selten einen Nachbarn.
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Der Morgen beginnt am eigenen Pool, mit der Sonne, die über die Klippen steigt, und einem Frühstück ohne Eile. Die Insel will erkundet werden: mit einem elektrischen Rad oder Wagen rollt man zu kieseligen Buchten, durch traditionelle Dörfer, hinauf zur Kirche der Panagia über dem Hauptort — und wer mag, lässt sich die Geschichte und Architektur der Insel auf einer Tour zeigen.
Zur heißesten Stunde zieht es einen zurück: an den gemeinsamen Klippenpool mit seiner Swim-up-Bar, hinab ins unterirdische Spa, das kühl in den Fels gebaut ist, oder einfach auf die eigene Terrasse, wo der Wind die Hitze nimmt und das Blau alles andere übertönt. Pläne sind hier optional.
Wer lieber gar nichts tut, hat den eigenen Pool an der Kante und den langen Blick. Stunde um Stunde zieht das Licht über den Fels, ein Boot kreuzt weit draußen, und man ertappt sich dabei, mitten im Satz innezuhalten, nur um noch einmal hinzusehen.
Am Abend versinkt die Sonne hinter Milos, und der Himmel über der Ägäis brennt lange nach. Weil kein Stadtlicht ihn trübt, reicht der Sternenhimmel später bis zum Horizont. Man isst hoch über dem Meer, der Wind hat sich gelegt, und die Insel hält einen sanft fest — so weit weg von allem, wie man in den Kykladen nur sein kann.
Gegessen wird im Restaurant des Hauses, das aus der eigenen Bio-Farm und aus dem schöpft, was die Ägäis ringsum hergibt — eine Küche, die der rohen Schönheit der Insel folgt: klar, regional, ohne Strenge. Folegandros liefert das Aroma, das Studio den Rahmen, und der Blick übers Meer tut den Rest.
Am Klippenpool gibt es die Swim-up-Bar für den Sundowner, und in einem alten Bauernhaus auf dem Areal eine kleine Weinbar — ein stiller Ort, an dem man den Abend ausklingen lässt, während draußen das letzte Licht über die Klippen zieht.
Über allem steht derselbe Gedanke wie über dem ganzen Haus: möglichst wenig von weit her holen, möglichst viel vor Ort gewinnen. Man schmeckt die kurzen Wege, und man merkt, dass Verzicht und Genuss sich hier nicht ausschließen, sondern einander schärfen.
Gundari ist für alle, die das Wilde dem Glatten vorziehen: für Gestaltungs- und Architekturfreunde, für Paare, für Naturliebhaber und Nachhaltigkeitsbewusste, die die Dramatik einer windgegerbten Klippe und die Stille einer abgelegenen Insel über den flachen Strand und die kurze Anreise stellen. Es ist roher Luxus, der sich in die Landschaft duckt, statt sie zu überragen.
Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Folegandros hat keinen Flughafen — die Anreise per Fähre gehört dazu. Dies ist ein Klippenhaus, kein Strand; die Buchten der Insel sind kieselig, der Wind ist allgegenwärtig, und der Preis liegt oben. Wer kurze Wege, einen langen Sandstrand und klassischen Komfort sucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Am schönsten ist die Insel jenseits des Augusttrubels. Wer dann kommt, bekommt etwas Seltenes: eine ganze Klippe für sich, ein Haus, das fast unsichtbar im Fels liegt und sich ganz zum Meer hin öffnet — und das Gefühl, am Rand der Kykladen angekommen zu sein, dort, wo die Inseln wieder wild werden.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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