Strandatlas

Artà · Mallorca · Spanien

Es Racó d'Artà

Eine wiederbelebte Finca auf einem weiten, unberührten Gut am Naturpark von Llevant — ein altes Haupthaus aus mallorquinischem Stein und verstreute Casitas zwischen Olivenhainen, Weinbergen und Wald, mit Pool über dem Tal, eigener Bio-Ernte und einer Ruhe, die das alte, ländliche Mallorca zurückholt.

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Ankommen

Im Nordosten Mallorcas, unweit des Städtchens Artà, biegt ein Weg von der Straße ab und verliert sich in einem weiten Tal aus Wald, Oliven und Wein. Am Ende, eingebettet in ein Gut, das sich über Hügel und Ebenen zieht, liegt eine alte Finca aus mallorquinischem Stein, um die herum kleine Casitas im Grünen verstreut sind.

Man kommt zur Ruhe, ehe man ausgepackt hat. Ringsum nichts als Natur — das Gut grenzt an den Naturpark von Llevant, und kein Neubau, kein Lärm dringt herein. Vom Haupthaus aus sieht man die Burg von Artà auf ihrem Hügel, und nachts, ohne ein Licht weit und breit, steht der ganze Sternenhimmel über dem Tal.

Gewohnt wird im alten Haupthaus oder, am schönsten, in einem der verstreuten Häuschen — kleine Casitas mit eigener Terrasse und eigenem Garten, einige mit eigenem Pool. Die Häuschen sind ganz auf Ruhe gestimmt: weiß gekalkte Wände, viel Stein, helles Holz und Leinen, eine klare mediterrane Schlichtheit — und an den Wänden Werke bekannter Künstler.

Das Gut lebt von dem, was es selbst hervorbringt. Ein Bio-Hof, Olivenhaine, Obstbäume und Weinberge, aus denen weißer, rosé und roter Wein gekeltert wird, dazu Gärten, die unmittelbar die Küche des Hauses versorgen. Man wohnt hier mitten in einem arbeitenden Stück Land.

Vom Tal bis ans Meer ist es eine kurze Fahrt — die Sandbuchten von Cala Torta und Cala Mitjana, das nahe Cala Rajada, die Tropfsteinhöhlen von Artà. Doch das Herz des Aufenthalts liegt hier oben, im Grünen, wo der Tag so langsam wird, wie man ihn lässt.

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Der Infinity-Pool über dem Tal, ringsum die Olivenhaine und Weinberge des eigenen Guts.
Lage, Umgebung & Atmosphäre

Ein Finca-Gut am Naturpark von Llevant

Es Racó d'Artà liegt im Nordosten Mallorcas, in einem weiten, unberührten Tal nahe Artà, unmittelbar am Naturpark von Llevant. Es ist eine wiederbelebte Finca aus mallorquinischem Stein mit verstreuten Casitas, eingebettet in ein großes Gut aus Wald, Olivenhainen und Weinbergen. Ein Rückzug für alle, die abschalten wollen, mit Pool über dem Tal, eigener Bio-Ernte, Spa und Yoga. Das Gut ist so weitläufig, dass man tagelang darauf wandern kann, ohne es zweimal gleich zu sehen.

Ein Wort der Ehrlichkeit gehört hierher: Dies ist kein Strandhaus. Das Gut liegt im Landesinneren, und ans Meer — zu den Sandbuchten von Cala Torta, Cala Mitjana oder dem nahen Cala Rajada — fährt man ein Stück; ein Mietwagen gehört zur Planung. Man kommt der Natur und der Stille wegen, und wer Trubel sucht, ist hier falsch. Und so schön das Haus gestaltet ist: Beim Service hört man unterschiedliche Stimmen — er hält nicht immer mit dem hohen Anspruch des Ortes Schritt. Wer das weiß, reist entspannter an.

Das Gut trägt das ganze Jahr, am üppigsten aber im Frühling, wenn nach der Mandelblüte die Gärten treiben, und im milden Herbst zur Lese. Was den Ort prägt, ist der Luxus der Einfachheit: ein arbeitendes Land, in dem Wein, Öl und Gemüse vor der Tür entstehen und die größte Annehmlichkeit die Stille ist.

Wohnen

Altes Steinhaus und verstreute Casitas

Gewohnt wird im alten Haupthaus, der historischen Finca mit ihren Suiten, oder in den Casitas, die übers Gut verstreut liegen — kleine Steinhäuser, jedes mit eigener Terrasse, eigenem Garten und offenem Blick in die Natur, manche mit eigenem Pool gleich vor der Tür. In den Räumen herrscht eine bewusste Kargheit: neutrale Töne, das Spiel von Stein und Holz, hier und da ein Kunstwerk.

Die Häuser sind so über das Land gesetzt, dass jedes seine eigene Ruhe hat, abgeschirmt durch Bäume und Hänge, mit dem Tal oder den Hügeln im Blick. Man wohnt nicht in einem Zimmer, sondern in einem Stück Landschaft.

Tagsüber gehört das Leben dem Pool über dem Tal, den Liegen im Schatten der Bäume, den Wegen durchs Gut. Abends zieht man sich in die kühle, schlichte Stille des eigenen Häuschens zurück, die Tür offen, und über den Hügeln geht, ohne ein fremdes Licht, der Sternenhimmel auf.

Ein eigener Pool im Schatten der Olivenbäume, ringsum nichts als Grün.
Die freistehende Wanne vor der offenen Wand, den Blick ins Grüne des Guts.

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Tagesrhythmus

Tage auf dem Gut, zwischen Wein und Wald

Der Morgen kommt mit dem Licht über dem Tal und dem Geruch von Erde und Kräutern. Man frühstückt langsam, vieles davon aus dem eigenen Garten, und sieht den ersten Vögeln über den Weinbergen zu, ehe der Tag überhaupt eine Richtung hat.

Tagsüber verliert man sich auf dem Gut. Ein Weg durch die Olivenhaine, ein Blick in die Weinberge, eine Wanderung in den Naturpark von Llevant, eine Runde mit dem Rad oder, wer mag, hoch zu Pferd. Oder man bleibt einfach am Pool über dem Tal und lässt die Stunden ziehen.

Das Haus versteht sich auf das Abschalten: ein Spa mit einer warmen Quelle, Sauna und Behandlungen, Yoga und Meditation am Morgen, kleine Werkstätten und Streifzüge am Nachmittag. Wer ganz herunterkommen will, findet hier alles dafür — und sonst wenig, was ablenkt.

Am Abend trägt der Garten auf, was er hergibt, und dazu den eigenen Wein. Dann wird es still über dem Tal, die Burg von Artà ein dunkler Umriss, und weil weit und breit kein Licht stört, legt sich der ganze Sternenhimmel über das Land. So endet der Tag dort, wo er begann: ganz in der Natur.

Das Finca-Gut liegt eingebettet in die Hänge des Naturparks von Llevant, weit ab von allem.
Kulinarik

Vom eigenen Gut auf den Teller

Gegessen wird, was das Land hergibt. Die Küche des Hauses arbeitet biologisch und eng am Garten — Gemüse aus dem eigenen Anbau, Öl aus den eigenen Oliven, Wein aus den eigenen Reben, dazu, was Hof und Insel an Frischem bieten. Schon das Frühstück feiert diese Nähe zum Boden.

Es ist eine ehrliche, gesunde Küche, mehr auf Reinheit als auf große Geste bedacht; die Stimmen dazu schwanken, doch der Gedanke dahinter — vom Beet auf den Teller — trägt durch den Tag. Dazu ein Glas aus dem eigenen Keller — weiß, rosé und inzwischen auch rot —, wenn das Tal langsam in den Abend kippt.

Am eindrücklichsten ist der Tisch am Abend, draußen über dem Tal: das Land schon im Dämmer, der Duft der Olivenhaine, der eigene Wein im Glas und über allem die Stille und die Sterne.

Fazit

Für wen dieses Haus gemacht ist

Es Racó d'Artà ist für alle, die das alte, ländliche Mallorca suchen — eine wiederbelebte Finca auf einem weiten Gut, ein eigenes Steinhäuschen im Grünen, Pool über dem Tal, Wein und Öl aus eigener Ernte, Yoga und ein Sternenhimmel ohne Ende. Für Paare und Ruhesuchende, denen Natur, Gestaltung und Entschleunigung mehr bedeuten als das Meer vor der Tür.

Was man wissen sollte: Dies ist kein Strandhaus — die Sandbuchten liegen eine Fahrt entfernt, ein Mietwagen gehört dazu. Man kommt zum Abschalten, nicht zum Trubel. Und so stark die Gestaltung ist: Der Service kann den hohen Anspruch nicht immer einlösen. Am üppigsten zeigt sich das Gut im Frühling und im milden Herbst.

Wer sich darauf einlässt, bekommt einen seltenen Ort: ein arbeitendes Stück Land am Rand eines Naturparks, auf dem Wein, Öl und Stille vor der Tür wachsen und der Tag so weit wird wie der Himmel darüber.

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