Noto · Italien
Il San Corrado di Noto
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Der Nachbar bei Noto: ein herrschaftliches Resort im barocken Südosten Siziliens.
Noto · Val di Noto · Sizilien
Eine restaurierte Masseria aus dem 19. Jahrhundert im Hügelland des Val di Noto — elf Zimmer, ein Salzwasser-Pool und sizilianischer Barock in Fahrweite.
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Der Südosten Siziliens ist Barockland: honigfarbene Städte, weite Hügel, Zitrushaine und ein Licht, das die Steine zum Leuchten bringt. Eine halbe Stunde landeinwärts von Syrakus und noch näher am barocken Noto liegt, ein wenig abseits der Straße, ein altes Landgut — eine Masseria, deren Steinmauern und Höfe behutsam in ein Boutiquehotel verwandelt wurden: die Dimora delle Balze.
Hinter den Mauern lebt das unverwechselbar Italienische aus dem Nebeneinander von Alt und Neu. Modernes Mobiliar trifft auf rustikale, gut gealterte Architektur — byzantinische Säulen, restaurierte Fresken, gewölbte Decken aus Stein. Die Spannung löst sich im Komfort der Zimmer, von denen keines dem anderen gleicht: Jedes ist einem sizilianischen Künstler oder Kunstwerk gewidmet.
Das Gut erstreckt sich über rund 24 Hektar Gärten, Oliven- und Zitrushaine. Die elf Zimmer verteilen sich um drei Höfe, dazu kommen ein Salon mit Kamin, ein Lesezimmer und eine Frühstücksterrasse mit Blick über das UNESCO-geschützte Val di Noto. Aus den hauseigenen Gärten kommt, was morgens auf den Tisch kommt — Früchte, Gebäck, das Gefühl, für ein paar Tage selbst Sizilianer zu sein.
Im Zentrum eines der Höfe liegt der Salzwasser-Pool, gerahmt von Liegen, Steinmauern und Zitrusbäumen, mit weitem Blick über die Landschaft. Es ist ein Ort der Ruhe und der langsamen Stunden — abends atmosphärisch beleuchtet, tagsüber ein stilles Refugium zwischen den alten Gemäuern.
Eines sollte man wissen: Die Dimora liegt im Landesinneren, nicht am Meer. Die nächsten, wunderbar wilden Sandstrände der Vendicari-Reserve erreicht man in rund fünfundvierzig Minuten mit dem Auto — ein Mietwagen ist hier ohnehin zu empfehlen. Wer ein Strandhotel im engen Sinn sucht, ist anderswo richtig; wer den sizilianischen Barock, die Stille und die wilden Strände verbinden möchte, findet hier die ideale Basis.
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Die Dimora delle Balze liegt im Südosten Siziliens, eine halbe Stunde landeinwärts von Syrakus und nur rund zwanzig bis dreißig Autominuten vom barocken Noto entfernt, ganz in der Nähe des UNESCO-Städtchens Palazzolo Acreide. Ringsum: das sanfte Hügelland des Val di Noto, Oliven- und Zitrushaine, eine der schönsten Kulturlandschaften der Insel.
Es ist eine Basis zum Erkunden: Noto mit seinen barocken Palästen, Syrakus mit Ortigia, das Fischerdorf Marzamemi, dazu die wilden Sandstrände der Vendicari-Reserve, die man in rund fünfundvierzig Minuten erreicht. Wein- und Olivenöl-Verkostungen, Yoga im Garten, Sternenhimmel-Abende und geführte Ausflüge runden das Bild.
Ein Wort der Ehrlichkeit: Dies ist ein Landgut, kein Strandhotel — das Meer ist eine Fahrt entfernt, und ein Mietwagen ist nötig. Zwischen Frühling und Frühherbst ist es am schönsten; der Hochsommer ist heiß, die Schultermonate mild und still, ideal für Streifzüge durch das Barockland.
Die Balze, nach denen das Haus benannt ist, sind die felsigen Hänge ringsum — eine Landschaft, die im Frühjahr grün ist und im Hochsommer in warmen Ockertönen leuchtet.
Catania mit seinem Flughafen ist rund eine Stunde entfernt, das barocke Modica und Ragusa eine knappe Fahrt — der ganze Südosten Siziliens liegt in Reichweite.
Die elf Zimmer und Suiten verteilen sich auf das Haupthaus, ehemalige Wirtschaftsgebäude und den Turm des Guts. Jedes ist individuell gestaltet und nach einem sizilianischen Künstler oder Kunstwerk benannt; originale Steinwände, gewölbte Decken und vintage Möbel treffen auf eigens entworfene zeitgenössische Stücke, lokale Keramik und helle Akzente — bis hin zu marokkanischen Fliesen und samtenen Sesseln.
Viele Zimmer haben eine eigene Terrasse, von der aus man die jasmingeschwängerte Brise und den Blick über das geschützte Tal genießt. Die Gestaltung spielt mit der Spannung zwischen rustikaler Substanz und modernem Komfort — und löst sie im schlichten Luxus des Aufenthalts, der sich nie inszeniert anfühlt, sondern gewachsen.
Rund um das Wohnen liegen die drei Höfe mit dem Salzwasser-Pool, ein Salon mit Kamin, ein Lesezimmer und die Frühstücksterrasse. Es ist ein Wohnen, das die Geschichte des Ortes bewahrt und zugleich zeitgenössisch atmet — ein stiller, sonnengebleichter Rückzug im Herzen Siziliens.
Wer im Turm des Guts wohnt, blickt am weitesten über die Hügel; die Zimmer in den alten Wirtschaftsgebäuden wiederum tragen die dicksten Mauern und die größte Kühle.
Über allem liegt eine sonnengebleichte Ruhe, die das Gut zu einem Ort macht, an dem die Zeit spürbar langsamer vergeht.
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Der Morgen beginnt auf der Frühstücksterrasse, mit Früchten und Gebäck aus dem hauseigenen Garten und dem Blick über das stille Tal. Die Luft ist noch kühl, die Zitrusbäume duften, und der Tag hat keine Eile.
Wer hinaus will, hat die Wahl: das barocke Noto mit seinen goldenen Palästen, Syrakus und die Insel Ortigia, das Fischerdorf Marzamemi — oder die wilden Strände der Vendicari-Reserve, eine knappe Dreiviertelstunde entfernt, wo Salinen, Flamingos und feiner Sand auf einen warten.
Zur Mittagshitze zieht man sich an den Salzwasser-Pool zurück, ein Buch in der Hand, den Blick über Olivenhaine und Hügel. Wer mag, lässt sich auf eine Wein- oder Olivenöl-Verkostung ein oder bleibt einfach im Schatten der alten Mauern.
Am Abend, wenn die Höfe atmosphärisch beleuchtet sind, kommt aus den Gärten des Guts, was die Küche zubereitet. Danach ein Platz unter dem sizilianischen Sternenhimmel, ein Glas Wein — und die Gewissheit, dass die Strände warten können bis morgen.
Nachmittags lohnt ein Abstecher nach Marzamemi, dem alten Thunfischerdorf am Meer, dessen Piazza am Abend zum Leben erwacht.
Morgens, wenn die Höfe noch im Schatten liegen, ist es am stillsten — die beste Stunde für einen Kaffee allein mit dem Tal.
Die Küche der Dimora schöpft aus dem, was das Gut und die Saison hergeben: Früchte und Gemüse aus den eigenen Bio-Gärten, dazu sizilianische Spezialitäten, klar und ehrlich zubereitet. Schon das Frühstück mit hausgemachtem Gebäck und Obst aus dem Garten setzt den Ton.
Abends wird in den beleuchteten Höfen aufgetischt, mit Blick auf die alten Mauern und das Tal. Es ist eine Gastlichkeit, die aus dem Ort kommt und die kurzen Wege feiert — Olivenöl und Wein der Gegend inklusive, beides auch zum Verkosten.
Über allem steht der ruhige Anspruch eines Hauses, das in den MICHELIN-Guide aufgenommen wurde, seine Auszeichnung aber leicht trägt. Hier geht es nicht um die große Geste, sondern um Authentizität: Sizilien auf dem Teller, ohne Aufhebens.
Der Wein der Gegend — allen voran der Nero d’Avola — begleitet die Abende, dazu Käse und Gemüse aus der Region.
Mittags genügt ein leichter Teller im Hof, ehe der Abend den Gerichten der Saison gehört.
Die Dimora delle Balze ist für alle, die Sizilien jenseits der Strände suchen: für Paare, Gestaltungs- und Kulturfreunde, die den Barock des Val di Noto, die Stille eines alten Landguts und die wilden Strände der Vendicari-Reserve verbinden möchten. Es ist eine Basis mit Charakter, kein Badehotel.
Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Dies ist ein Landgut im Inneren der Insel — das Meer ist eine Fahrt von rund fünfundvierzig Minuten entfernt, ein Mietwagen ist nötig, und der Ton ist ländlich und ruhig. Wer ein Haus direkt am Strand sucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Am schönsten reist man in den milden Monaten, wenn die Hügel duften. Wer kommt, bekommt eine sonnengebleichte Masseria, einen stillen Salzwasser-Pool zwischen alten Mauern und das seltene Gefühl, für ein paar Tage selbst zum Sizilianer zu werden.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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