Zakynthos · Griechenland
Lesante Blu
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Gleich gegenüber, über dem Ionischen Meer: ein Adults-only-Haus aus lauter Suiten auf Zakynthos.
Kourouta · Peloponnes
Ein altes Weingut von 1920 direkt am Sandstrand der West-Peloponnes, in dem man heute in den rohen Betontanks schläft — Industrie-Eleganz am Meer.
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Die Fahrt führt über das Festland der West-Peloponnes, durch Wassermelonenfelder, Olivenhaine und Weinberge, bis die Straße den Strand von Kourouta erreicht. Und dann steht es da, direkt am Wasser: ein langer, niedriger Industriebau aus rohem Beton, der so gar nicht nach Hotel aussieht — eher nach einer Fabrik, die jemand am Meer vergessen hat. Genau das war er einmal.
Die Geschichte gehört dazu: Um 1920 wurde hier, im Zuge des griechischen Wein- und Korinthenhandels, ein Weingut direkt ans Wasser gebaut, damit der Wein aus den Tanks unmittelbar auf die Schiffe gepumpt werden konnte. Jahrzehntelang verfiel die Anlage, bis der Unternehmer Nikos Karaflos und das Athener Studio K-Studio sie behutsam zu neuem Leben erweckten — die Strenge bewahrt, das Rohe veredelt.
Das Zimmer ist ein ehemaliger Betontank, gut dreißig Quadratmeter groß, kaum verändert: die raue Patina der Wände ist geblieben, ergänzt um Stahl, Glas, Holz und polierten Terrazzo. Es hat etwas beinahe Klösterliches, diese Reduktion, und doch fehlt es an nichts; vor vielen Tanks liegt ein eigener, beschatteter Patio, der sich zum Meer hin öffnet.
Tritt man hinaus, führt ein breiter Holzsteg über dem Sand entlang der Tankreihen, und dahinter beginnt sofort der Strand: ein langer, unverbauter Streifen an einem der stillsten Küstenabschnitte der West-Peloponnes, das Ionische Meer flach und warm vor der Tür. Man kann die Zehen ins Wasser halten, ohne sein Zimmer aus den Augen zu verlieren.
Es ist „industrial cool", nicht plüschig — und das ist Absicht. Wer vergoldete Hähne und weiche Opulenz erwartet, wird sich an der rohen Klarheit reiben; wer Gestaltung, Geschichte und das Meer direkt vor der Tür liebt, findet hier ein Haus, das es so kein zweites Mal gibt.
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Dexamenes liegt direkt am Strand von Kourouta, an der westlichen Küste der Peloponnes, nahe dem Städtchen Amaliada — auf einem der unverbautesten Küstenabschnitte des griechischen Festlands. Das alte Weingut steht unmittelbar am Wasser; ein hölzerner Steg über dem Sand verbindet die Zimmer mit dem flachen, warmen Ionischen Meer.
Ringsum liegt ein reiches Stück Griechenland: Das antike Olympia, Wiege der Olympischen Spiele, ist eine Fahrt entfernt, dazu Weingüter, archäologische Stätten, die perfekte Sichelbucht von Voidokilia und die grünen Wasserfälle von Polylimnio. Das Hinterland aus Feldern, Hainen und Reben prägt nicht nur die Landschaft, sondern auch den Teller.
Ein Wort der Ehrlichkeit: Dies ist das Festland, nicht die Insel — die Anreise führt über Land (oder über kleinere Flughäfen wie Araxos), und die Zimmer sind, der Herkunft als Tank geschuldet, eher kompakt und betont minimal. Kinder ab zwölf gelten als Erwachsene, und nur wenige jüngere werden aufgenommen; der Ton ist erwachsen und ruhig. Am wärmsten ist das Meer im Hochsommer, am angenehmsten oft das Frühjahr und der Frühherbst.
Die West-Peloponnes ist tourismusfern und ursprünglich geblieben: Felder, Olivenhaine, kleine Orte, in denen das gängige Inselklischee Griechenlands keine Rolle spielt. Dexamenes liegt mittendrin, am Saum eines langen, stillen Strandes.
Die Zimmer sind die alten Betontanks des Weinguts, in zwei langen, parallelen Reihen aufgereiht und je rund dreißig Quadratmeter groß. K-Studio hat sie minimal restauriert, die industrielle Rohheit bewusst erhalten und mit Beton, Stahl, Glas, Holz und Terrazzo ergänzt — neutrale Töne, klare Linien, doppelte Duschen, eine fast klösterliche Ruhe.
Viele Tanks öffnen sich auf einen eigenen, beschatteten Patio mit Blick aufs Meer; einige Zimmer schauen direkt auf das Ionische Wasser, andere auf den Innenhof mit den zylindrischen Tanks und ihrer Patina. In den Suiten im neoklassizistischen Teil hängen Werke griechischer Maler — ein Kontrapunkt zur rohen Strenge der Tanks.
Verbindend ist der breite Holzsteg, der über dem Sand entlangläuft und alles mit dem Strand verknüpft. Es ist ein Wohnen ohne Schnörkel, dafür mit Charakter und Geschichte: Man schläft buchstäblich in einem Stück griechischer Handelsgeschichte, das Meer ein paar Schritte entfernt.
Wer mehr Raum will, findet ihn in den Suiten des neoklassizistischen Trakts; die meisten Gäste aber kommen genau für das Ungewöhnliche — eine Nacht in einem rohen Betonzylinder, das Meer hinter der Glasfront.
Neu seit 2025 sind die Seaview Terrace Suites, die oben auf den historischen Weintanks aufsitzen. Sie führen die Umwandlung eine Ebene weiter — dieselbe Haltung, nur höher — und öffnen sich zu einem ununterbrochenen Blick über das Ionische Meer und zu einem Sonnenuntergang, der den Tag hier beschließt.
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Der Morgen beginnt im Wasser: Vom Holzsteg sind es ein paar Schritte in das flache, warme Ionische Meer, das hier oft glatt und fast menschenleer liegt. Gefrühstückt wird in der Strandbar im Schatten — ein langsamer Auftakt, mit dem Rauschen der Wellen und dem Blick auf den langen, leeren Strand.
Der Tag öffnet die Peloponnes: ein Ausflug ins antike Olympia, eine Runde durch die Weingüter der Gegend, ein Bad in der Sichelbucht von Voidokilia oder in den grünen Becken von Polylimnio. Wer bleibt, hat die Kunstgalerie des Hauses, einen Workshop im Kerzenziehen, ein Buch am Strand — der Tag verlangt nichts.
Zur Mittagshitze zieht man sich in die kühle Patina des Tanks zurück oder unter den Schatten am Steg. Die Stunden verlieren ihre Kanten, das Meer glitzert, und die einzige Frage ist, wann der nächste Sprung ins Wasser fällig ist.
Am Abend verwandelt sich der ehemalige Maschinenraum in eine Taverne, und in leer geräumten Weintanks wird bei Kerzenschein gedeckt. Es gibt griechische Küche aus der Gegend, einen Wein aus den Reben ringsum, das Rauschen der Brandung im Dunkeln — und das Gefühl, an einem Ort zu sitzen, der seine Geschichte nicht versteckt, sondern feiert.
Wenn die Hitze weicht, sitzt man am Holzsteg, die Füße fast über dem Sand, und sieht zu, wie die Sonne ins Ionische Meer sinkt — kein Programm, nur das Licht und das Wasser.
Gegessen wird in der Taverne, die im früheren Maschinenraum des Weinguts untergebracht ist — griechische Küche, konsequent von der Gegend her gedacht: eine Carbonara aus lokalen Zutaten, Koteletts von Höfen der Nachbarschaft, Fisch aus dem nahen Meer, Gemüse aus dem Hinterland aus Feldern und Hainen.
Die Strandbar im Schatten ist tagsüber der Mittelpunkt — Frühstück, ein Snack, ein Sundowner —, und das Besondere am Abend sind die Dinner bei Kerzenschein in den leer geräumten Weintanks. Dass dieses Haus ein Weingut war, schmeckt man bis ins Glas: die Reben der Gegend gehören selbstverständlich dazu.
Wer es an einem Abend gehobener mag, findet in dex.Silo.01 den Kontrapunkt: ein Fine-Dining-Pop-up in einem der markanten Betonsilos im Herzen des Guts.
Es ist eine Küche ohne Allüren, dafür mit Wurzeln im Ort — ehrlich, frisch und der Landschaft verbunden. Man isst dort, wo der Sand schon anfängt, das Meer als Geräuschkulisse, und merkt, dass das Einfache hier das Richtige ist.
Dexamenes ist für alle, die Gestaltung, Geschichte und das Meer direkt vor der Tür über klassischen Prunk stellen: für Designliebhaber, für Paare und ruhesuchende Erwachsene, für alle, die einen Ort mit Charakter und einer guten Geschichte suchen — und einen langen, unverbauten Strand am Ionischen Meer dazu.
Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Die Zimmer sind alte Betontanks, kompakt und betont roh — industrielle Klarheit, kein Plüsch. Es ist das Festland, also eine Anreise über Land, und der Ton ist erwachsen und ruhig statt familienbunt. Wer weite Suiten und klassischen Luxus erwartet, ist anderswo besser aufgehoben.
Am wärmsten ist das Meer im Hochsommer, am angenehmsten oft das Frühjahr und der Frühherbst, wenn die Hitze milder ist. Wer kommt, schläft in einem Stück griechischer Geschichte, die Zehen fast im Ionischen Meer — und reist mit dem seltenen Gefühl zurück, einen Ort erlebt zu haben, den es so kein zweites Mal gibt.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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