Banyalbufar · Mallorca
Son Bunyola
€€€€€€
An Mallorcas wilder Nordwestküste: Richard Bransons Anwesen in der Tramuntana, weitläufig und mit großem Meerblick.
Canyamel · Mallorca
Ein stilles Klippenhaus über dem Mittelmeer an Mallorcas ruhigerem Osten – restaurierte Honigstein-Fincas, cremeweiße Gelassenheit und in den Fels gehauene Stufen hinab zum Wasser.
€€€€€€
Eine Allee aus alten Olivenbäumen führt vom elektrischen Tor hinauf, und mit jedem Meter fällt die Welt ein wenig mehr ab. Oben, auf einem fünfunddreißig Meter hohen Felsplateau über der Bucht von Canyamel, stehen drei honigfarbene mallorquinische Fincas, als wären sie aus dem Stein selbst gewachsen.
Die Luft riecht nach Pinien und Meer; in den weitläufigen Gärten zirpen die Zikaden, weiße Hängematten schaukeln zwischen den Bäumen, und über die Brüstung hinweg liegt das Mittelmeer tief unten und weit offen — an klaren Tagen bis hinüber nach Menorca.
Drinnen herrscht eine helle, cremeweiße Ruhe: weiche, gedämpfte Töne, dazwischen moderne Kunst, sechseckige Terrakottafliesen und alte Holzbalken, die an die Geschichte des Hauses erinnern. Einst war die Finca der Rückzugsort eines kränkelnden Mönchs, der das Meerwasser brauchte; geblieben ist die klösterliche Stille, verschwunden die Strenge.
Man tritt auf die Terrasse, und der Blick nimmt einen ganz ein: das tiefe Blau, das Glitzern der Sonne darauf, die Felsküste, die sich nach beiden Seiten zieht. Unten, in den Stein geschlagen, winden sich Stufen hinab zum Wasser — ein Versprechen für später.
Es ist ein Ort, der sofort verlangsamt. Keine Kinder, kein Trubel, nur Pinienduft, Meeresrauschen und eine Gelassenheit, die sich nach wenigen Minuten überträgt. Man setzt sich, atmet, und der Rest des Tages ordnet sich von selbst.
Anzeige · Affiliate-Link
Can Simoneta liegt im ruhigeren Osten Mallorcas, bei Canyamel, auf einem fünfunddreißig Meter hohen Felsplateau über dem Meer, nahe den Städtchen Artà und Capdepera. Bis Palma und zum Flughafen ist es rund eine Stunde — weit genug, um dem Trubel der Insel zu entkommen.
Das Anwesen erstreckt sich über weitläufige, pinienbestandene Gärten an der Klippenkante, mit Blick auf das offene Mittelmeer. Ein Wort der Ehrlichkeit: Der eigene Zugang zum Wasser führt über steile, in den Fels gehauene Stufen zu einem Felsbecken; der nächste Sandstrand, Canyamel, ist wenige Gehminuten entfernt. Wer Sand direkt vor der Tür braucht, sollte das wissen.
Der Ton ist andächtig ruhig: ein Adults-only-Haus, gemacht für Erwachsene, die Stille suchen. Tagsüber genügt oft das Rauschen von Zikaden und Meer. Am schönsten ist Mallorcas Osten im späten Frühjahr und im Frühherbst, wenn das Licht weich und die Insel noch — oder wieder — ruhig ist.
Über allem liegt eine fast klösterliche Ruhe — kein Zufall bei einem Haus, das einst einem genesungssuchenden Mönch als Rückzug diente. Kinder bleiben außen vor, der Ton ist gedämpft, und an vielen Tagen sind das Zirpen der Zikaden und das Rauschen der Brandung tief unten die lautesten Geräusche. Man senkt unwillkürlich die Stimme, so wie man es an Orten tut, die älter sind als man selbst.
Die rund sechsundzwanzig Zimmer und Suiten verteilen sich auf drei honigfarbene Steinhäuser: das Haupthaus, das jüngere Beach House nahe der Kante und die separate Grand Suite. Über hundertvierzig Jahre Geschichte stecken in den Mauern, sorgfältig restauriert in einem zeitgenössischen, ruhigen Stil.
Innen dominieren cremeweiße, gedämpfte Töne, dazu moderne Kunst, sechseckige Terrakottafliesen und sichtbare Holzbalken; manche Suiten haben Himmelbetten mit Musselinschleiern und weite Fenster zum Meer. Es ist ein Luxus der Zurückhaltung — nichts drängt sich auf, alles lässt dem Blick den Vortritt.
Fast jeder Winkel bietet Aussicht: vom Bett, von der Terrasse, aus dem Garten. Am begehrtesten sind die Räume nahe der Klippe, von denen der Blick ungehindert über die Brüstung hinweg ins Blaue fällt.
Die drei Häuser haben jedes ihren eigenen Charakter: das Haupthaus mit der Stille seiner Geschichte, das jüngere Beach House nah an der Kante, die freistehende Grand Suite für alle, die ganz für sich sein wollen. Über hundertvierzig Jahre stecken in den Mauern, und doch wirkt nichts museal — die Restaurierung hat die Strenge genommen und die Gelassenheit gelassen.
Anzeige · Affiliate-Link
Der Morgen gehört dem Garten und dem Frühstück, das hier Kultstatus hat: lange Tafeln mit Früchten, Gebäck und Hausgemachtem, dazu der Pinienduft und das Meer als ständiger Hintergrund. Man sitzt, bis die Sonne höher steigt und das Wasser zu leuchten beginnt.
Dann ruft das Meer. Die in den Fels gehauenen Stufen winden sich hinab zu einem natürlichen Felsbecken — ein stiller Ort zum Schnorcheln und Eintauchen ins tiefe Blau. Wer Sand unter den Füßen will, spaziert in wenigen Minuten zum Strand von Canyamel; sonst genügen die Pools an der Felskante, einer davon scheinbar randlos ins Meer übergehend.
Die Umgebung lohnt das Aufbrechen: die alten Städtchen Artà und Capdepera, Wanderwege, vier Golfplätze in der Nähe, stille Buchten entlang der Küste. Doch ebenso verlockend ist das Bleiben — der Whirlpool an der Klippe, eine Massage im Schatten einer Pinie, eine Hängematte und der lange Blick aufs Wasser.
Am Abend legt sich das Licht warm über den Honigstein, die Zikaden verstummen, und auf der Terrasse über der Bucht wird gedeckt. Man isst unter freiem Himmel, das Meer als dunkle Fläche darunter, die ersten Sterne darüber — und versteht, warum dieses Haus so vielen als der schönste Platz der Insel gilt.
Der erste Gang des Tages führt oft hinab: die in den Fels gehauenen Stufen, Stufe um Stufe tiefer, bis das Wasser an den Felsen klatscht. Ein Sprung ins tiefe Blau, ein paar Züge entlang der Klippe, dann wieder hinauf zum Frühstück — und der Tag hat begonnen, wie er weitergehen wird: langsam, hell, dem Meer zugewandt.
Das Restaurant liegt mit weitem Blick über die Bucht von Canyamel und setzt auf eine feine mediterrane Küche, ergänzt um eigene Akzente des Küchenchefs; vieles kommt frisch aus dem Garten der Finca. Schon das Frühstück gilt vielen als Höhepunkt des Aufenthalts.
Gegessen wird auf der Terrasse, mit dem Meer als Gegenüber. Auf Wunsch lässt sich ein Tisch nur für zwei an der Klippenkante eindecken, bei Kerzenschein und mit dem Rauschen der Brandung tief unten — ein Abend, der lange nachklingt.
Es ist eine Küche, die nicht auftrumpft, sondern zur Gelassenheit des Hauses passt: gute Produkte, sorgfältig zubereitet, serviert dort, wo die Aussicht am schönsten ist.
Die Küche bleibt mediterran und unaufgeregt: Fisch, Gemüse aus dem Garten, gutes Öl, das Vertraute, nur sorgfältig gemacht. Wer den Abend krönen will, lässt sich den Tisch für zwei an der Brüstung decken — Kerzen, das dunkle Meer tief unten, das Rauschen der Brandung. Es ist die Art Abend, die man nicht inszeniert, sondern die sich aus der Lage von selbst ergibt.
Can Simoneta ist für alle, die Mallorca von seiner stillen, eleganten Seite suchen: für Paare und Ruhesuchende, für Liebhaber dramatischer Klippenlagen und cremeweißer Gelassenheit, die ein erwachsenes, kinderfreies Haus schätzen — fernab der lauten Buchten des Südens.
Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Dies ist ein Klippenhaus, kein Strandhotel. Der Zugang zum Wasser führt über steile, in den Fels gehauene Stufen zu einem Felsbecken; der nächste Sandstrand liegt ein paar Gehminuten entfernt. Wer Sand direkt vor der Tür oder ebene Wege braucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Am schönsten ist Mallorcas Osten im späten Frühjahr und Frühherbst. Wer dann kommt, bekommt eines der ruhigsten und schönsten Häuser der Insel: drei Fincas aus Honigstein über dem Meer, in den Fels geschlagene Stufen zum Wasser — und eine Stille, die schon einen kränkelnden Mönch hierhergeführt hat.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
Anzeige · Affiliate-Links