Santorini · Griechenland
Aenaon Villas
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Dasselbe Glück der Lage: ein Haus auf der Felskante über dem Meer — nur am anderen Ende der Welt.
Hermanus · Walker Bay · Südafrika
Ein kunstvolles Haus auf der Klippe über Walker Bay, wo in der kühlen Jahreszeit die Wale direkt unter der Terrasse auftauchen.
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Die Straße aus Kapstadt biegt irgendwann ans Meer, und dann stehen sie da, die Schilder mit dem Wort »Whale Coast«. Die Luft wird kühler und klarer, riecht nach Salz und Fynbos, und das Land wird rauer, schöner. In Hermanus angekommen, führt der Weg an den Rand einer Klippe, wo ein paar helle Häuser über einer weiten Bucht sitzen, als hätte man sie genau dort hingestellt, wo das Meer am größten wirkt. Man steigt aus, und das Erste, was man hört, ist die Brandung tief unten.
Drinnen empfängt einen kein Hotel, sondern ein Haus — eines, in dem jemand mit Geschmack und Mut zur Farbe gelebt zu haben scheint. Personal in marineweißem Weiß, ein Kaminzimmer, Sofas zum Versinken, Kunst an jeder Wand, und überall das Meer in den Fenstern. Man bekommt keinen Schlüssel mit einer Nummer, sondern ein Zimmer, das aussieht, als wäre es für einen gemacht.
Tritt man an die Klippenkante, nimmt der Wind einen kurz in Empfang, und unter einem rollt die Brandung gegen den Fels. Vor einem öffnet sich Walker Bay bis zum Horizont. Etwas in einem wird weit, so weit wie die Bucht — und der Gedanke an alles, was man zurückgelassen hat, wird mit jeder Welle kleiner.
Es ist ein anderes Versprechen als das der Tropen: nicht Wärme und Palmen, sondern Weite, kühle Klarheit und das Gefühl, am Rand von etwas Großem zu stehen. Und in der kühlen Jahreszeit, wenn die Wale kommen, schauen hier alle aufs selbe Wasser — leise, gebannt, als warteten sie auf ein Wunder, das verlässlich eintritt.
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Birkenhead House steht auf einer Klippe über Walker Bay, am Rand des Städtchens Hermanus in der Westkap-Provinz. Direkt unter dem Haus liegen die Sandstrände von Voëlklip und Kamma Bay, wo die Brandung zum Schwimmen und Surfen hereinrollt; der berühmte Klippenpfad von Hermanus führt unmittelbar am Garten vorbei, ein langer, windiger Weg an der zerklüfteten Küste entlang. Im Rücken stehen die Berge des Kleinrivier, ringsum wächst der Fynbos, jene eigentümliche Kap-Flora, die es sonst nirgends gibt.
Hermanus gilt als der beste Ort der Welt, um Wale vom Land aus zu sehen. In den kühleren Monaten ziehen Südkaper und Buckelwale in die Bucht, um zu kalben, und sie tauchen so nah auf, dass man sie vom Patio aus beobachten kann — ein gewaltiger Rücken, der sich aus dem Grau hebt, eine Fontäne, ein Flossenschlag. Man legt das Besteck hin und schaut. Es ist die Art Schauspiel, für das andere weit reisen, und hier gehört es zum Frühstück.
Der Ton des Hauses ist eine entspannte Eleganz, mehr Landpartie als Resort. Die Luft ist klar und fast prickelnd — die Einheimischen nennen sie »Champagnerluft« —, das Meer ist frisch, das Licht scharf. Wer Tropenwärme sucht, ist hier falsch; wer das wilde, schöne Kap will, genau richtig.
Die Zimmer sind einzeln gedacht, keines wie das andere: Antiquitäten neben zeitgenössischer afrikanischer Kunst, kräftige Farben, unerwartete Stücke nebeneinander — die Handschrift der Besitzerin, die keine Angst vor Mut hat. Die meisten schauen aufs Meer, mit Balkonen über der Bucht; für die kühlen Kap-Nächte wärmt der Boden von unten. Es ist Luxus, aber kein steifer: bewohnt, warm, voller Persönlichkeit.
Dazwischen liegen die Räume, in denen sich das Hausleben sammelt: ein Salon mit offenem Kamin, ein Spielzimmer mit weichen Sofas, in dem man Stunden verlieren kann. Ein langer Pool zieht sich durch die Mitte des Hauses, ein zweiter scheint vorn in die Bucht überzulaufen, und an der Klippe wartet ein kleines Tauchbecken mit dem schönsten Blick von allen.
Bei aller Farbe wirkt nichts wie ein Museum. Es ist ein Haus zum Anfassen, in dem man die Schuhe auszieht und sich hinlegt, wo man will. Man wohnt weniger wie ein Gast als wie ein gern gesehener Freund — einer, der das Glück hat, dass dieser Freund am Meer ein außergewöhnlich schönes Haus besitzt.
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Die Morgen beginnen auf der Terrasse, mit Blick auf die Bucht — und in der Saison mit dem ersten Wal des Tages. Wer mag, nimmt den Pfad hinunter zu den Stränden, schwimmt im frischen Wasser oder leiht sich ein Brett und paddelt in die Wellen; das Haus packt einen Korb mit allem, was ein fauler Strandtag braucht.
Der Nachmittag hat die Qual der Wahl: der Klippenpfad an der wilden Küste entlang, eine Fahrt ins nahe Weintal von Hemel-en-Aarde, eine Bootssafari hinaus zu den Meeresriesen oder, für die Mutigen, der Käfig zwischen den Weißen Haien weiter unten an der Küste. Wer all das nicht braucht, bleibt am Infinity-Pool, lässt sich im Spa kneten und sieht den Surfern zu.
Gegen Abend färbt sich das Licht korallenrot, und vor dem Kamin wird es behaglich gegen die kühle Luft. Dann versammelt sich das Haus zum Essen — alle an einem Tisch, ein Menü, das der Tag bestimmt, Fisch von der Küste, Wein aus den Hügeln. Es fühlt sich weniger nach Restaurant an als nach einer guten Einladung.
Gegessen wird gemeinsam und ungezwungen. Statt einer langen Karte gibt es ein Tagesmenü im gemeinsamen Esszimmer, das sich an dem orientiert, was Meer und Markt hergeben — Meeresfrüchte und Fisch aus dem kalten Atlantik, dazu Gemüse und Kräuter von Erzeugern der Gegend. Man kommt mit Fremden an den Tisch und geht als Tischrunde wieder.
Die Speisekammer ist die Küste selbst und ihr Hinterland. Gleich nebenan liegt das Tal von Hemel-en-Aarde, dessen kühle Lagen Weine hervorbringen, die zu diesem Essen wie gemacht sind; kleine Manufakturen der Gegend liefern den Rest. Es ist eine ehrliche, der Landschaft verbundene Küche, fein, aber nie angestrengt.
Das meiste ist ohnehin im Preis enthalten — die Mahlzeiten, die Getränke, das gute Gefühl, sich um nichts kümmern zu müssen. Man isst, was der Tag gebracht hat, und trinkt, was dazu empfohlen wird, und überlässt den Rest dem Haus.
Birkenhead House ist für alle, die das wilde Kap der Tropen vorziehen: das Drama des Meeres, die Wale, die klare Luft, die Farbe und die Kunst. Für Paare auf Hochzeitsreise ebenso wie für Freunde, die das Hausleben am gemeinsamen Tisch lieben; für Surfer, Wanderer, Weintrinker und alle, die gern aufs Wasser schauen und warten, was auftaucht.
Man sollte wissen, worauf man sich einlässt: Hier ist es kühl und wild, nicht tropisch-warm — das Meer ist frisch, eine Lage Kleidung gehört ins Gepäck. Die Wale kommen mit der Saison, nicht das ganze Jahr. Und gegessen wird gesellig, an einem Tisch, nicht zurückgezogen aufs Zimmer. Wer das mag, findet hier etwas Seltenes.
Für die Wale kommt man im kühleren Südwinter; für warmes Baden eher im Kap-Sommer um den Jahreswechsel, dann allerdings ohne die Riesen in der Bucht. Die Klippe, die Brandung und das weite Licht aber halten zu jeder Zeit, was dieses Haus verspricht.
Direkt beim Haus ansehen — oder gleich als Reise planen.
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